El Kurdi und unsere Texte


• Angstmän und Pöbelmän im Weltall von Sophia Deumeland, Klasse 4c
• Beim Popelbäcker von Charlotte Haas, Klasse 4a
• Der neue Planet von Charlotte Haas, Klasse 4a




Angstmän und Pöbelmän im Weltall

Bild von Leonhard Rechner
Im Weltall war es still. Der Mond und die Sonne schliefen. "Brumm. Brumm" machte es plötzlich. Der Mond öffnete ein Auge. Nichts war da, also schloss er es wieder. "Brumm!", machte es lauter. Der Mond öffnete beide Augen. "Bumm!, ein Raumschiff flog gegen ihn. "Du bist aber schlecht im Fliegen" hörte er plötzlich jemanden sagen. Es war Pöbelmän. "Ey", rief der Mond. "Ja, Entschuldigung" stotterte Angstmän, der auch noch mit im Raumschiff war. " Dein Beifahrer ist aber unhöflich", sagte der Mond und nahm Pöbelmän aus dem Raumschiff. "Entschuldigung. Entschuldigung!, rief Pöbelmän. Vorsichtig setzte der Mond Pöbelmän wieder ins Raumschiff. "Auf Wiedersehen", rief er dann. Angstmän rief auch "Auf Wiedersehen". Und los ging die Fahrt. "Lass mich mal", rief Pöbelmän und schubste Angstmän vom Lenkrad. Haarscharf flog er an einem Stern vorbei. An dem nächsten auch, doch dem letzten konnte er nicht mehr ausweichen. RUMMS. Plötzlich war der ganze Himmel wach. "Ey, was soll das? Hier kann man ja gar nicht schlafen", riefen die Sterne. "Entschuldigung. Entschuldigung!", schrie Angstmän. Pöbelmän stand nur mit verschränkten Armen da."Du könntest dich auch mal entschuldigen!", rief der Stern, der angerempelt worden war."Nö", erwiderte Pöbelmän zum Glück so leise, dass der Stern es nicht hörte. "Wisst ihr, wo es zum Mond geht?", fragte der Stern. "An dem Stern da hinten rechts", sagte Angstmän. "Gegen ihn sind wir auch schon geflogen. "Vielen Dank", erwiderte der Stern, "bis bald." Als er weg war, flogen Angstmän und Pöbelmän zur Milchstraße. "Ich habe Durst", jammerte Angstmän plötzlich. "dann trink doch von der Milchstraße", sagte Pöbelmän und grinste. Plötzlich sahen die beiden am Ende der Milchstraße etwas blinken. Pöbelmän wollte schon losstürmen, aber Angstmän sagte: "Lass mich das mal machen!", ging raus und schloss die Tür ab. Dann ging er vorsichtig zu dem blinkenden Etwas hin. Angstmän hörte, wie Pöbelmän gegen die Tür schlug, aber das beachtete er nicht. Er schaute nur zu dem blinkenden Etwas. Als er da war, sah er, dass es ein kleiner Stern war, der schlief. Als Angstmän den Stern berührte, wachte er auf. "Was machst du denn hier?" "Ich wohne hier ganz alleine", sagte der Stern traurig.
Bild von Sophia Deumeland
Da hatte Angstmän eine Idee. "Du, ich weiß, wer dir gefallen würde. Jennefar!" Der Stern war begeistert. Angstmän nahm den Stern und sie flogen zu Jennefar. Jennefar schlief gerade. Angstmän legte den Stern neben Jennefars Bett und schrieb einen Zettel. Dann flogen Pöbelmän und Angstmän weiter. "Du. Wohin fliegen wir eigentlich?", fragte Angstmän plötzlich. "Natürlich zum Softplaneten", rief Pöbelmän. Genau zu dieser Zeit wachte Jennefar auf. "Huch, wer bist du denn?", fragte sie den Stern. "Ein Stern natürlich", erwiderte der Stern. Plötzlich hörten sie ein Quietschen. Schnell ging Jennefer ins Wohnzimmer. Sie hatte etwas Angst. Der Stern auch, aber er folgte ihr. Zum Glück war es aber nicht so schlimm. Es waren nur Angstmän und Pöbelmän, die sich verflogen hatten. Jennefar und der Stern lachten erleichtert. Jennefar und der Stern gingen zurück in Jennefars Zimmer und Pöbelmän und Angstmän flogen weiter zum Softplaneten. Als sie dort landeten, merkten sie, dass die Straße wirklich aus Schaumgummi war. "Dong!". Da fuhr ein Auto gegen Angstmän. Aber es war weich wie Stoff. Die Menschen hier sahen auch lustig aus, einer wie eine Bohnenstange mit Hut. "Haus zu verkaufen. Haus zu verkaufen", rief jemand. "Wir kaufen es!", rief Pöbelmän, gab dem Mann das Geld und ging gleich mit Angstmän in das Haus. Das sah so ähnlich aus wie Jennefars. Nur nicht so schön und so groß, aber gemütlich und Angstmän und Pöbelmän waren fröhlich bis zum Ende. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann wird es auch mal Zeit.

von Sophia Deumeland, Klasse 4c


Beim Popelbäcker

An einem schönen Sommerabend ging ein kleines privat riechendes Fellknäuel im Park spazieren. Als es um eine Ecke bog, kam ihm ein Mann mit einem gebrochenen Arm entgegen und rempelte das Fellknäuel an. Das Fellknäuel schimpfte und stellte sich als Fernweh vor. Da stellte sich der Rempler als Angstmän vor. Die beiden beschlossen zum Bäcker zu gehen. Als sie da waren, erschrak sich Angstmän sehr. An der Kasse stand Pöbelmän und bot ihnen Popel an. Die beiden rannten raus und gingen lieber ins Café. Das war viel leckerer.

von Charlotte Haas, Klasse 4a


Der neue Planet

Bild von Alice Rudenko

Angstmän und Pöbelmän wollten in den Urlaub nach Buxtehude fahren. Und das machten sie auch. Kurz nachdem Angstmän und Pöbelmän in Buxtehude aus dem Zug stiegen, wurden sie von einem Mann angesprochen. Er sagte:" Hallo! Mein Name ist Nilson Bartel von der "Buxtehuder Raketengesellschaft". Ich suche zwei starke und mutige Männer, die bereit sind sich mit einem Kollegen von mir ins Weltall schicken zu lassen. Wärt ihr vielleicht dazu bereit? Ihr könnt mich einfach anrufen, hier meine Telefonnummer:7658031." Angstmän nahm den Zettel entgegen. Die beiden guckten sich an. Pöbelmän war recht zufrieden, aber Angstmän dachte eher an einen gemütlichen Urlaub, denn wie immer hatte er Angst. Pöbelmän war wie immer dabei und sagte:" Ha, ich schaff das locker!!! Los Angstmän, wir schaffen das!" Aber Angstmän war von seinem Urlaub mehr überzeugt. Er sagte zu Nilson:" Ich mache da auf gar keinen Fall mit!!!" Nilson zog die Augenbrauen hoch. "So was macht doch Spaß!" Aber Angstmän quietschte: "Ich mache da nicht mit, das ist viel zu gefährlich. Was da alles passieren könnte." Nilson bot den beiden an, sie zu ihrem Hotel zu fahren. Aber die beiden wollten lieber zu Fuß gehen. Das heißt, eigentlich nur Angstmän, denn er hatte Angst, dass sie auf der Fahrt über die Raketensache reden würden. Sie verabschiedeten sich von Nilson und gingen zum Hotel. In dieser Nacht träumte Angstmän von Riesenraketen und Monsterplaneten. Pöbelmän dagegen träumte von einer Monduntersuchung. Am nächsten Morgen trafen sie Nilson, den Mondologen in der Stadt. Sie setzten sich in das nächste Café und aßen Kuchen. Dort erklärte Nilson Angstmän und Pöbelmän, dass ein neuer Planet entdeckt wurde und alles andere was mit Astronomie zu tun hatte. Aber Angstmän hörte eh nur mit einem halben Ohr zu. Am Abend pöbelte Pöbelmän Angstmän damit an, wie leicht es doch ist, in das Weltall zu fliegen. Aber Angstmän war fest überzeugt, dass das Hotel sicherer war und außerdem gab es da Super-Kuchen. Innerhalb der Woche traf sich Pöbelmän noch sechsmal mit Nilson. Sie planten, dass übermorgen die Rakete starten sollte. Angstmän probierte in der Zeit alle Kuchensorten aus. Das wären: Erdbeertorte, Sahnetorte, Schokokuchen, und so weiter und sofort. Am Tag der Abfahrt holte Nilson Pöbelmän mit dem Auto ab, aber kurz bevor sie losfahren konnten schmiss Angstmän noch ein großes Riesen-Kuchenstück durch das geöffnete Autofenster. Er rief hinterher: "Tschuldige, falls ich euch getroffen habe." Der Kuchen hatte genau Pöbelmäns Gesicht getroffen, der fluchte, aber richtig. Die beiden fuhren in Richtung Raketenabschuss-Station. . Schon lange bevor Angstmän die neuste Kuchen-Sorte ausprobieren konnte, wurde Pöbelmän ins All geschossen. Am nächsten Morgen machte sich Angstmän auf den Weg zur Raketenstation. Dort schreibt er Pöbelmän eine Botschaft in einer Minirakete, so kann Pöbelmän auch zurück schreiben. Seine Botschaft lautete: " Lieber Pöbelmän, ich habe viele neue Kuchensorten ausprobiert, fast alle Sorten waren gut. Wie geht es dir? Mir geht es gut. Dein Angstmän. " Ein paar Tage später: "Lieber Angstmän, auf diesem Planeten ist es ganz toll. Du solltest auch kommen. Ich habe meinen Cousin Muffelmän getroffen. Der ist zwar etwas muffelig, aber auszuhalten. Komm bitte, bitte her!!! Dein Pöbelmän." Angstmän überlegte, sollte er wirklich auf den Planeten fliegen? Eigentlich wollte er schon gerne Muffelmän kennen lernen, aber eigentlich war das doch viel zu gefährlich. Trotzdem wollte er die Reise antreten. Er meldete sich für den nächsten Flug ins All an. Nilson holte ihn ab und fuhr ihn zur Raketenstation. Dort setzte er sich in eine kleine Rakete, nahm seinen ganzen kleinen Mut zusammen und drückte den Startknopf. BRRRRR...PUFF... Er flog los. Auf dem Weg ins All schrieb er Pöbelmän noch eine kleine Nachricht. Aber durch das Ruckeln der Rakete sah seine Schönschrift eher nach chinesischen Zeichen aus. Sie lautete: "Lieber Pöbelmän, ich mache mich auf den Weg zu dir! Angstmän." Das heißt übersetzt: "Lieber Pöbelmän, ich fliege jetzt los und ich bin schon gespannt. Angstmän." Als Angstmän auf dem Planeten ankam, begrüßte ihn Pöbelmän mit "Herzlich willkommen auf Pöbel-XXL! Muffi und ich hatten die Idee, hier eine Eisdiele aufzumachen." Angstmän mümmelte:" Ich finde Cafés viel besser. Da gibt es wenigstens Kuchen." Vor der Reise hatte er sich reichlich mit Kuchen eingedeckt, den er mit Mühe in die Rakete reingestopft hatte. Gerade aß er das letzte Stück. "Hier! Ich habe ziemlich viele Kuchenrezepte mitgebracht." Er drückte Pöbelmän einen Stapel Papiere in die Hand. Pöbelmän seufzte: "Gut, überstimmt!" Sie bauten Tage -Quatsch- Wochen am Cafe. Als es fertig war, sah es wirklich gut aus. Bald war es auf dem ganzen Planeten für seinen superleckeren Kuchen bekannt. So lebten Angstmän, Pöbelmän und Muffelmän bis an ihr Lebensende. Und übrigens, das Gemuffele von Muffelmän war echt auszuhalten.

Ende

von Charlotte Haas, Klasse 4a