Unsere Zeitreise

 

LeonWir haben uns auch die zwei ersten Bücher von Frau Viebach angesehen. Ihre Gedichte und Geschichten erzählen Begebenheiten aus der Zeit des zweiten Weltkrieges und den Jahren danach.

 

Keiner von uns konnte sich etwas darunter vorstellen. So planten wir eine „Zeitreise“. Dazu wurde eine lange Schnur durch die Aula gelegt, und an den Anfang stellten wir eine Krippe. Einen Stern, Hirten, ein paar Engel und Stoffschafe legten wir dazu – genauso wie es in der Bibel zu lesen ist - und zündeten eine Kerze an. Damit jeder wusste, was gemeint war, haben wir eine Geburtsanzeige erstellt, in der die Eltern Maria und Josef die Geburt ihres Sohnes bekanntgaben, und dass sie ihn Jesus nannten. Wir konnten uns nun besser vorstellen, wie alles begann.

 

Viktoria und Jasmin suchen Zeugen für unsere ZeitreiseDann haben wir die Zeit bis heute in Abschnitte eingeteilt und schnell wurde klar, um wie viele Jahrhunderte unsere moderne Zeitrechnung schon bestand. In unseren Familien haben wir auch nach alten „Zeitzeugen“ gesucht. Wir hatten ein Taufkleid von unserem Klassenkameraden Daniel dabei, eine Babydecke, Kuscheltiere, Grußkarten zur Taufe, Fotoalben mit Kinderfotos und viele andere Sachen. All diese Dinge haben wir entsprechend der dazu gehörenden Zeit an der Zeitleiste angelegt.

  

Konrektor Volker Packheiser erinnert sich...So konnten wir an dieser Leiste auch erkennen, dass sich vieles im Jahreskreis wiederholt. Feste, wie der eigene Geburtstag, die Jahreszeiten, besondere Ereignisse. Unser stellvertretender Schulleiter, Herr Packheiser, hat uns gezeigt, aus welcher Zeit er noch Schlager kannte.

 

Wir konnten nun besser verstehen, über welche Zeit Frau Viebach in ihren ersten Büchern erzählt und welche Begebenheiten aus ihrer Kindheit, wie zum Beispiel das Rübensaftkochen, der Badetag oder das Stille Örtchen,  in ihrer Erinnerung geblieben sind.

 

Eine Zeitreise ist immer eine Reise wert - so gilt es Altes zu bewahren und Neues zu entdecken!