Projektauswertung


Am 8. Dezember 2008 haben wir mit der Klasse über unser Projekt gesprochen. Herr Schröder stellte uns jeweils vier Fragen, die wir alle eingehend beantworteten.
Die erste Frage lautete: „Was hat mir besonders gut an unserem Projekt gefallen?“ Ein großer Teil der Klasse fand insbesondere die freie Gruppenarbeit, das selbstständige Arbeiten sowie die interessanten und abwechslungsreichen Ausflüge toll. Ferner hob ein Teil der Schüler das Thema im Allgemeinen, die Abwechslung und den Freiraum in der Ausgestaltung der Arbeit sowie die PC- Arbeit lobend hervor. Die Nachbereitung zu Hause, das Führen von Interviews und den regen Ergebnisaustausch zum Ende hin betonten nur wenige Projektteilnehmer.
Die zweite Frage galt den Punkten, die uns am Projekt nicht gefallen haben. Die meisten Schüler kritisierten, dass das Projekt eine insgesamt recht langwierige Angelegenheit gewesen sei. Oft zog sich das Thema unnötig in die Länge, sodass es schwierig war, keine Langeweile aufkommen zu lassen. Eine kleine Gruppe fand die umfassende Textarbeit nicht so aufregend. Das Thema an sich lag ihnen zeitweilig nicht wirklich. Einige Mitschüler hatten Probleme mit den Gedichtsinterpretationen oder dem Stil einiger gewählter Autoren.
Die dritte Frage lautete, was wir bei einer erneuten Durchführung eines Projekts ändern bzw. verbessern würden. Es gab sehr unterschiedliche Meinungen, insbesondere kritisierten viele ein weiteres Mal den unangemessenen Bearbeitungszeitraum. Bei einem neuen Projekt sollte die Dauer der Arbeit insgesamt verkürzt werden, um die Motivation und das Interesse der Projektteilnehmer optimaler anzuregen und zu erhalten. Außerdem wünscht sich ein großer Teil der Teilnehmer einen höheren Praxisanteil, also mehr Ausflüge, sowie eine Themenwahl, die sich mehr am Alltag und dem Lebensumfeld von Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientiert.
Die vierte und somit die letzte Frage war, inwiefern sich die Projektarbeit auf die Gruppenbildung und die Klasse ausgewirkt hat. Insgesamt hat das Projekt das soziale Klima in der Klasse verbessert. Trotz gelegentlicher Streitigkeiten, die sowohl inhaltlicher (= themenbezogener) wir auch persönlicher Natur (= „Du bist faul! " ,,Warum hast du das nicht ordentlich gemacht ?") waren, sind wir alle gemeinsam zu einem Ergebnis gekommen. Wir haben uns durch die enge Zusammenarbeit besser kennen gelernt und die Stärke und Schwäche jedes Einzelnen gelernt zu akzeptieren.