Projektverlauf



Anschließend haben wir viele Stunden recherchiert um herauszufinden, welche Projektperson für uns in Fragen kommen könnte.
Heinrich Hannover schien für uns eine interessante Person zu sein, da er in unserer Region eine Persönlichkeit darstellt, die u. a. durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannt wurde.
Um einen Überblick über seine Bücher zu bekommen, haben wir uns zunächst in die Unibibliothek Bremen begeben. Doch hier gab es nicht so viele Bücher von ihm, denn die meisten, die er geschrieben hat, sind Kinderbücher. Diese Bibliothek ist für Studenten und somit fachspezifischer ausgerichtet. Aber trotzdem war es für uns interessant, da die meisten von uns noch nicht in dieser bzw. in so einer großen Bibliothek waren. Damit wir aber nun auch Bücher von ihm in den Händen halten konnten, ging Frau Ramm mit uns in die Stadtbücherei Osterholz-Scharmbeck. Hier gab es diesbezüglich mehr Auswahl: sowohl politische- als auch Kinderbücher standen dort von Heinrich Hannover in den Regalen.

Einige Tage später, im Deutschunterricht, versuchten wir eine erste grobe Projektgliederung aufzustellen. Zudem erhielten wir die Aufgabe, Inhaltsangaben zu seinen Kindergeschichten zu schreiben. Welche Geschichte wir nahmen, war uns freigestellt.

Bei der Konzeption einer Gesamtgliederung stellten wir fest, dass es Sinn machen würde, auch im Geschichtsunterricht an diesem Projekt zu arbeiten, da Heinrich Hannover ja auch politische Bücher verfasst hatte. Unser Geschichtslehrer Herr Mittmann fand dieses einen interessanten Vorschlag und war bereit dazu, uns zu unterstützen.
Am 22. September 2006 teilten wir die Themen auf und die Arbeit konnte beginnen. Es wurde viel im Internet recherchiert, aber dann fanden wir es besser, Information auf anderem Wege zu sammeln. Informationen, die es so noch nicht im Internet gab. Deshalb haben wir Heinrich Hannover zu uns in die Schule eingeladen. Das war gar nicht so einfach wie man denkt, die Adresse bzw. Telefonnummer zu erhalten. Aber schließlich und endlich haben wir ihn über Umwege erreicht und ein Termin ausmachen können.
Am 15. November besuchte er uns dann. Das waren zwei spannende Stunden, denn er hatte viel zu erzählen. Es gab einige Schüler, die mitprotokollierten, was auch sehr wichtig war, weil unser Aufnahmegerät nicht richtig funktionierte.
Die darauf folgenden Wochen hatten wir alle dann gut mit der Auswertung des Besuchs zu tun. Im Geschichtsunterricht erarbeiteten wir Themen der Nachkriegszeit mit geschichtlich-politischem Bezug. Uns interessierten die gesellschaftlichen Ereignisse aus der Zeit, in der Heinrich Hannover Anwalt war. Jeder machte ein Referat zu einem politischen Thema, wie z.B. Kubakrise, Vietnamkrieg, Studentenbewegung usw. Und wir sprachen über Textstellen oder Kapitel aus seinen politischen Büchern.
Am 15. Dezember war dann das meiste fertig. Es war der Zeitpunkt der Abgabe.
Eine Gruppe hatte eine umfangreiche Biographie, zu der auch ein Stammbaum und eine Zeitleiste gehört, erstellt. Da Heinrich Hannover aus Worpswede kommt, gibt es auch etwas über diesen Ort zu lesen. Noch mehr zutun gab es für die Schüler, die sich mit den Veröffentlichungen von Heinrich Hannover beschäftigt hatten. Zwei kreativ gezeichnete Comics sowie Inhaltsangaben zu seinen Kinderbüchern entstanden und wir fassten wichtiges aus seinen Gerichtsprozessen zusammen. Mit dem Live-Interview in unserer Schule haben sich weitere beschäftigt. Wir haben auch versucht, uns über seine Lebenseinstellungen Klarheit zu verschaffen. Dies waren die größten Punkte. Die anderen sind im Verzeichnis mit aufgeführt.