Alexander Sutherland Neill – Grundsätze der Erziehung

 

o Das Ziel der Erziehung und des Lebens ist, mit Freude zu arbeiten und glücklich zu werden.

o Es müssen sowohl die intellektuellen wie die emotionalen „Kräfte" entwickelt werden, da der Mensch von heute seine Erfahrungen fast nur noch auf dem gedanklichen Wege macht.

o Die Erziehung muss den psychischen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Kindes angepasst sein, das heißt, dass es falsch ist, von einem Kind etwas zu erwarten, das es von seiner Entwicklung her noch gar nicht schaffen kann.

o Intensive Züchtigung des Kindes ist schädlich, da es die gesunde seelische Entwicklung beeinträchtigt.

o Das Kind soll Respekt vor Erwachsenen und Lehrern haben, aber genauso müssen die Erwachsenen die Kinder respektieren. Keiner darf den anderen unter Druck setzen.

o Um sich zu einem gesunden Menschen zu entwickeln, muss das Kind zum gegebenen Zeitpunkt die Bindung zu ihren Bezugspersonen lösen und selbstständig werden. „Es muss all seine Kräfte darauf richten, Übereinstimmung mit der Welt zu finden, und seine Sicherheit nicht in Unterwerfung oder Beherrschung finden." (Neill, Alexander Sutherland: Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung: Das Beispiel Summerhill. Rowohlt)

 

 

Neill ist ein kompromissloser, ehrlicher Mensch gewesen und hat unter diesem Prinzip seine Ziele verfolgt. Eines seiner Ziele war es, Kinder nicht zur Anpassung an die bestehende Ordnung zu erziehen, sondern zu glücklichen Menschen mit dem eigenen Ziel „viel sein".