Die Tami-Oelfken-Schule in Bremen-Blumenthal

 

Besuch der Tami Oelfken-Schule am 28.11.2005

Unsere Gruppe, das sind Lara, Svenja, Pia und Kathi, machten sich am Montag, den 28.11.2005 um 8 Uhr morgens auf den Weg, um die Tami-Oelfken-Schule zu besuchen. Dort wollten wir herausfinden, was die Schüler über den Namen ihrer Schule wissen, ob sie also etwas mit dem Namen Tami Oelfken verbinden können. Wenn nicht, wollten wir ihnen einen kleinen Vortrag über Tami halten. Als wir endlich an der besagten Schule ankamen, war es schon 9.20 Uhr und wir waren alle etwas erschrocken, über die Gegend dieser Schule, denn sie lag inmitten von großen Hochhäuserblöcken und war nur schwer zu finden, da sie keinen Namen am Eingang hatte. Jedoch nach längerem Suchen gelang es uns ja schließlich doch und wir kamen sicher und richtig an, sprachen kurz mit der Schulleiterin und wurden dann einer sechsten Klasse zugewiesen, in der wir unseren Vortrag halten sollten. Die Kinder empfingen uns nett und teilten uns mit, dass sie sich schon etwas auf das Thema vorbereitet hatten. Wir durften also gespannt sein… doch zuerst sollten wir unseren Vortrag in einer anderen sechsten Klasse halten. Das taten wir dann auch. Es herrschte großer Tumult in der Klasse und als wir anfingen zu erzählen, waren sie schon etwas interessiert und stellten einige Fragen und konnten auch einige Fragen beantworten. Als Pia jedoch anfing eine Geschichte aus der „Sonnenuhr" vorzulesen, begann großes Desinteresse, aber dennoch hörten sie einigermaßen zu. Daraus kann man schließen, dass die Geschichte nicht mehr ganz zeitgemäß ist und Kinder von heute sie nicht lesen würden.

Svenja fing an über Tamis pädagogische Vorstellungen und ihr Privatleben zu erzählen, und das Interesse war wieder geweckt.

In der nächsten Klasse war alles gleich etwas ruhiger und die Schüler meldeten sich und waren interessiert, sie wussten schon sehr viel, z.B. dass Tami auch Autorin war, was ihr Vater machte und das sie einen Verlobten hatte, sie konnten viele Fragen beantworten und stellten auch selber viele interessante Fragen. Als Svenja von ihrem Leben und ihrer Pädagogik erzählte, waren alle sehr aufmerksam und beteiligten sich gut am Unterricht. Und als Pia anfing wieder eine Geschichte vorzulesen, fiel es auch hier den Schülern schwer, zuzuhören. Wir erzählten weiter, kurz darauf wurde vom Thema abgelenkt und wir kamen zum Thema Hitler und dem Nationalsozialismus. Nachdem wir fertig waren, wurde sogar geklatscht.

Alles in allem kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Schüler sich gut vorbereitet hatten und im Großen und Ganzem sehr aufmerksam zugehört haben. Es war sicherlich nicht schlecht, dass sie etwas über ihre Schule wissen und nach wem sie benannt wurde. Übrigens wurde sie nach Tami Oelfken benannt, weil ihr alter Schulleiter Jens Pollem Tami und ihre Methoden als Vorbild sah. Und einige Punkte haben sie sich auch abgeguckt, man hat viele Projektwochen, ist flexibel und arbeitet nicht streng nach dem genauen Unterrichtsplan. Außerdem ist diese Schule die einzige in Bremen, in der es bald keine Zensuren mehr geben wird.