Die Apfelkammer

 

Inhalt

In der Geschichte „Die Apfelkammer" aus dem Buch „Die Sonnenuhr" von Tami Oelfken geht es um drei Mädchen, die sich, wie jedes Jahr, auf den Besuch des Weihnachtsmannes in der geheimnisvollen Apfelkammer freuen.

Es handelt von der Aufregung und Vorfreude dreier Mädchen namens Grete, Tine und Else auf Weihnachten und um den Inhalt der geheimnisvollen Apfelkammer. Sie alle wissen, was sich hinter der Tür der Kammer befindet: leckere Äpfel. Auch an diesem Morgen des 24. Dezembers, wissen sie, dass es nicht mehr lange dauert, bis der Weihnachtsmann mit ihrer Mutter die Treppe hinaufkommt, in die Apfelkammer geht und ein paar von den leckeren Prinzenäpfeln und die Kiste mit dem Christbaumschmuck mit hinunter nimmt. Alle freuen sich auf den leckeren Apfel, den sie später auf ihren Tellern finden werden. Aber zuvor müssen sie sich gedulden und die Weihnachtsmusik von oben anhören, solange bis die Mutter ruft, dass sie nun anfangen könnten bis fünfzig zu zählen, dann würde es bald soweit sein.

Die Geschichte zeigt wie schön die Vorfreude auf Weihnachten und der Glaube an den Weihnachtsmann sein kann und wie schön es ist, leuchtende und erwartungsvolle Kinderaugen zu sehen.

 

 

Leseprobe

„Grete fängt sofort eifrig an zu zählen, und Tine flüstert mit, und Else, die Kleinste, guckt durch den Vorhang ihrer hellen Locken andächtig auf Gretes Mund. Mit Bedauern hören sie, wie Schritte sich eilig entfernen, und als Grete mit Aufbietung aller Geduld „fünfzig" ruft, stürzen mit dem Schrei „fünfzig" alle drei auf den Korridor.

Da stehen sie, die nackten Füßchen übereinander gestellt, drei rose Wollpakete, und stecken die Nasen schnell durch die Pfosten des Geländers. Unten vor dem Esszimmer macht der Weihnachtsmann entgegenkommenderweise noch eine Schwenkung und sie sehen einen Hauch von silbrigem Himmelsschein." (S. 147)

An dieser Textstelle kann man ganz besonders die Aufregung der drei Mädchen erkennen. Sie können es kaum erwarten endlich nach unten zu dürfen.

 

 

Meine Meinung

Ich finde die Geschichte sehr gut, da sie mich an meine Kindheit zurückerinnert und daran, wie schön es war an den Weihnachtsmann zu glauben.

Ich glaube, Tami Oelfken hat mit dieser Geschichte so manchen Erwachsenen wieder zurück in die eigene Kindheit schweifen lassen, denn sobald man anfängt zu lesen, hat man ein lächeln auf den Lippen.

Außerdem ist es bewundernswert, wie bescheiden die Kinder damals waren, denn sie freuen sich in dieser Geschichte über einen Apfel, kein Kind heutzutage würde sich noch über einen einfachen Apfel zu Weihnachten freuen.

Maike Wilkens