Spuren der Region
 

 

In dem Werk „Der Zaun“ von Willi F. Gerbode verarbeitet dieser seine Erlebnisse im Eichsfeld. Man kann viele autobiografische Elemente finden. So schreibt er zum Beispiel, dass der Sohn von Eva und Lothar aus dem ersten Kapitel auf das Eichsfeld-Gymnasium gegangen ist[1], auf dem er auch sein Abitur erlangte. In jedem Kapitel wird das Eichsfeld detailliert geschildert, werden Landschaft und auch immer wieder die Namen der Dörfer hervorgehoben. Vor allem aber gilt das Interesse der Grenze und ihrer Öffnung. Dadurch bekommt man einen sehr guten Eindruck vom Eichsfeld der damaligen Zeit. In seinem Gedichtband „Neue Grenzen“ widmet Willi F. Gerbode ein ganzes Kapitel der Grenze und damit auch dem Eichsfeld, hier aber nicht der schönen Landschaft, sondern der Erinnerung an die Zeit vor und nach der Grenzöffnung und an die schweren Folgen, die die innerdeutsche Grenze für die Menschen der Region hatte.

[1] vgl. Gerbode, Willi F. Der Zaun, Roman aus Niemandsland. Rosendahl.Rothenberg.1999,3.Auflage.21


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