Werkliste
  • Berta von Buchan: Storm wird in seiner Jugend durch die Zuneigung zu ihr ( sie ist erst 10 Jahre alt) beeinflusst (etwa 1837, ein Heiratsantrag folgt  1842), ihr gewidmete Werke sind ,,Hans der Bär" (1837) und einige Gedichte.
  • Dorothea Jensen: Er widmet ihr während und nach ihrer Beziehung leidenschaftliche Gedichte „Rote Rosen" (1847) und verewigt sie in seiner Novelle „Angelika"(1855) in der Hauptfigur.  
  • Storm erreicht mit „Immensee"(1850) seinen literarischen Durchbruch. Er kritisiert hier das Scheitern der 48er Revolution und das Bürgertum. Andere Novellen „Im Saal" (1848), „Der kleine Häwelmann" (1849), „Marthe und die Uhr" (1847).  
  • Zeit in Potsdam(1853-56):Storm hat nur wenig Zeit zum Schreiben. Seine Novellen (z.B. „Im Sonnenschein") und Gedichte (z.B. „Meeresstrand") zeigen die Sehnsucht nach seiner Heimat.
  • Heiligenstadt (1855-64): Kritik in seinen Werken am Bürgertum, an der Aristokratie, an der kath. Kirche oder am preußischen Regime („Auf dem Staatshof", „Im Schloss", „Veronica").  
  • Tod seiner Frau (1865): Storm kann durch die literarische Arbeit aus der seelischen Krise herauskommen. Der Gedichtzyklus „Tiefe Schatten" entsteht.  
  • Enttäuschung über Sohn Hans: In „Carsten Curator"(1878) beschreibt Storm den Kummer, den er mit seinem ältesten Sohn hat. 
  • Der Schimmelreiter (1888): Seine Arbeit muss Storm wegen seiner Krankheit und dem Tod seines Sohnes häufig unterbrechen. Er übt durch diese Novelle Kritik am „gründerzeitlichen  Emporkömmling" und an der kleinbürgerlichen Ideologie. 

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