Spuren der Region im Werk des Autors
Novelle „Veronica" (1861):  
  • Veranschaulichung der Region und der Religiosität  in einer überwiegend katholischen Kleinstadt.  Es wird die Palmsonntagsprozession ausführlich beschrieben; als erstes gehen die Waisenjungen, dann die Nonnen, die Schulen und die Frauen und Männer.
  • Kritik an der kath. Beichte, die Storm als übergeordnetes Machtinstrument der Kirche darstellt. Einschränkung des Menschen im Handeln und Denken. Indirekt fordert er dazu auf, diese zu übergehen.
Novelle „Pole Poppenspäler" (1874):  
  • 2. Teil spielt in Heiligenstadt und sogar in der Straße, die jedoch nicht genannt wird, in der Storm einst gewohnt hat. Wie in der Novelle konnte Storm ebenfalls auf das Gefängnis schauen.
  •  Palmsonntagsprozession wird ins Lächerliche gezogen, da die katholischen Bürger sogar den Passanten den Hut vom Kopf nehmen, wenn sie dies nicht selbst während der Prozession tun.
  •  Kritik an eingeschränkter Denkweise der Bürger, die nichts Fremdes in ihre ,,heile Welt" eindringen lassen (z.B. umherziehendes Volk).
Novelle „Eine Malerarbeit" (1867):  
  • Storm beschreibt die landschaftliche Schönheit des Eichsfelds (Teufelskanzel).
Ausblick von der Teufelskanzel
Wasserfall  im Heinrich Heine Kurpark in Heiligenstadt 

Märchen „Die Regentrude" (1863):  

  • Auch hier werden landschaftliche Elemente des Eichsfelds beschrieben (die Zwergenhöhle und der Wasserfall in Heiligenstädter Umgebung mit abgewandelten Namen).  
  •  Schafzucht als Indiz für die ärmlichen Verhältnisse der Bauern im Eichsfeld.  

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