Anhang:

 

Bibliographie:

Eichsfelder Heimatglocken. Hrsg.: Bund der Eichsfelder Vereine. Duderstadt: Mecke, 1952-1956.

Eichsfelder Heimatstimmen. Hrsg.: Bund der Eichsfelder Vereine. Lingen/Ems: van Acken, 1957-1992.

Eichsfelder Heimatstimmen. Hrsg.: Bund der Eichsfelder Vereine. Duderstadt: Mecke, 1992-2001.

Eichsfelder Liederbuch. Hrsg.: Bund der Eichsfelder Vereine. Lingen/Ems: van Acken, 1964.

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Zwei weitere Werke


Unser Eichsfeld [1]

Text: Martin Weinrich; Melodie: Joh. Klingebiel

1. Am Herzen Deutschlands ruht ein Land, das sich das Eichsfeld nennt.

Es ist so klein und unbekannt, daß mancher es verkennt.

Und doch, das liebe Eichsfeld mein, ein Kleinod ist´s, ein Edelstein.

Mein Heimatland, wie bist du schön!

 

Refrain:

In Lieb und treu wir zu dir stehn. Mein Heimatland, wie bist du schön!

In Lieb und Treu wir zu dir stehn, du liebes Eichsfeld mein.

 

2. Der waldumrauschte Bergeshang, das märchenstille Tal,

die weite Flur voll Lerchensang, im gold’nen Sonnenstrahl.

Schau ich dies schöne Stückchen Welt,

dann jauchzt mein Herz zum Himmelszelt:

Refrain.

 

3. Ein Völkchen lebt hier, das mit Fleiß die karge Scholle baut,

sie fruchtbar macht durch seinen Schweiß, sie liebt wie eine Braut,

das dieses Land, an dem es hängt,

wenn´s sein muß, mit dem Herzblut tränkt.

 

4. Hier, wo noch frommer Glaube wohnt und alte Väterart.

Wo man nicht Tagesgötzen front und deutsche Sitte wahrt,

umschlinget alle, Herz an Herz,

ein Band so fest wie Stahl und Erz.

 

5. So bleibet nach Eichsfelder Art,

frisch, fröhlich das Gemüt. Der Bursch auf seiner Wanderfahrt,

er singt ein frohes Lied. Das Heimweh nach der Heimat Glück,

zieht nach dem Eichsfeld ihn zurück.

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Besinnliche Gedanken um den Eichsfelder –

Ein Eichsfelder sein! [2]

Text: Karl Nachtwey

Eichsfelder, stark am Pflugsterz dort,

wie grüß ich dich mit rechtem Wort?

Karg’ Brot dich nährt, das Sorg geküsst,

doch Mutterliebe hat gesüßt.

 

Dein’ Heimat, deines Glaubens Kraft,

dein’ Scholle, deiner Kräfte Saft,

im Körper dein der Ahnen Blut,

sie binden dich so fest und gut.

 

Aus ihnen wuchst du groß heran,

Hausmutter du, du treuer Mann;

In ihnen wurzelt all dein Sein:

Eichsfelder kannst du, sonst nichts sein!

 

Dein Tun, Gebet vor Gottes Thron,

dein Fleiß, sich selbst genügend Lohn,

sie sind dir warmer Sonnenschein

und blüh’n sich dir ins Herz hinein.

 

Dein’s Gottesonahseins Ehrenkron’ (sic)

Umglänzt noch deinen Enkelsohn;

Auf deiner Seele Gottvertrau’n

Wir stolz hier in der Fremde schau’n!

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Fußnoten


[1] Weinrich, Martin. Unser Eichsfeld. In: Eichsfelder Liederbuch. Hrsg.: Bund der Eichsfelder Vereine. Lingen/Ems: van Acken, 1964. S.9. [2] Nachtwey, Karl. Besinnliche Gedanken um den Eichsfelder – Ein Eichsfelder sein! In: Eichsfelder Heimatstimmen. Hrsg.: Bund der Eichsfelder Vereine. Lingen/Ems: van Acken, 1957.