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Ankunft in Lüneburg

Am 21 Mai 1823 traf Heinrich Heine zum ersten Besuch bei seinen Eltern in Lüneburg ein. Er kommt gerade aus Berlin, wo er Jura studiert. Er ist bereits ein berühmter Mann, der sich durch seine Gedichte einen Namen gemacht hat. In Berlin verkehrte er in dem berühmten Salon der Rahel Varnhagen. In Lüneburg fühlt er sich isoliert und einsam.

"Ich lebe hier ganz isolirt, mit keinem einzigen menschlichen Menschen komme ich zusammen ........ Ich habe hier also bloß mit den Bäumen Bekanntschaft gemacht, und diese zeigen sich jetzt wieder in dem alten grünen Schmucke, und mahnen mich an alte Tage, und rauschen mir alte vergessene Lieder ins Gedächtnis zurück, und stimmen mich zur Wehmuth" (z.n.Preuß, S. 70)

 

Ich habe hier also bloß mit den Bäumen Bekanntschaft gemacht.

 

Die Einsamkeit und Wehmut machen Heine produktiv. Vermutlich eines seiner berühmtesten Gedichte, die "Loreley" und sein Gegenstück "Mein Herz, mein Herz ist traurig"  entstehen in Lüneburg.
Loreley

Loreley am L (Mein Herz, mein Herz ist traurig")

Heine in Hamburg Aufenthalte in L.