Wir haben aus dem Internet und aus Büchern Informationen zu Friedrich von Spee zusammengetragen und eine kleine Lebensgeschichte mit dem Bezug zu unserem Landkreis Peine über ihn geschrieben!
Am 25. Februar 1591 wurde Friedrich Spee in Kaiserswerth bei Köln geboren. Sein Vater Peter Spee war Amtmann und Burgvogt und somit für die Burg in Kaiserswerth verantwortlich.
Zur Vorbereitung auf ein Studium wurde Friedrich von 1602-1608 auf ein Kölner Gymnasium geschickt. Dort lernte er u.a. latienisch und griechisch. In den Jahren 1608 bis 1610 besuchte er die Universität Köln und trat 1610 in den Jesuitenorden ein.
Von 1612 bis 1615 studierte er Philosophie in Würzburg und unterrichtete anschließend als Lehrer in Speyer, Worms und Mainz. 
In den Jahren 1619-1623 studierte Spee Theologie in Mainz. Am 28. März 1622 wurde er dort zum Priester geweiht. Anschließend ging er im Auftrag seines Ordens an die Universität nach Paderborn, wo er für drei Jahre Philosophie unterrichtete. Sein letztes Ausbildungsjahr beschloss er 1628 im Jesuitenorden in Speyer. Danach unterrichtete er für kurze Zeit am Gymnasium und an der Universität Köln. Inzwischen waren einige der von Spee verfassten Kirchenlieder als Gesangbuch erschienen. Weiter wurden Bücher mit Andachtsübungen und Anweisungen zum Üben der Tugenden veröffentlicht.
1628 schickte ihn der Jesuitenorden nach Peine. Rund um Peine hatten sich die Menschen innerhalb des dreißigjährigen Krieges vom katholischen Glauben losgesagt und waren Protestanten geworden. Spee erhielt die Aufgabe, sie wieder in die katholische Kirche zurückzuführen.
Am 29. April 1629 wurde Spee auf einem Ritt zur Messe in Woltorf überfallen und am Kopf schwer verwundet. In Hildesheim pflegte man ihn gesund. Anschließend ging Spee nach Paderborn zurück, wo er an der Universität Moraltheologie lehrte. Hier schrieb er auch sein bekanntestes Buch, die "Cautio Criminalis", in dem er sich gegen die Hexenprozesse ausspricht.
1631 erschien die erste Auflage der "Cautio Criminalis" anonym. Spee lebt inzwischen im Jesuitenkolleg in Köln. Nachdem Spee als Verfasser bekannt geworden war, musste er zu seinem Schutz 1632 nach Trier umziehen, dort arbeitete er bis 1635 als Professor für Moraltheologie.
Als Trier von spanischen Truppen überfallen wurde, half Spee bei der Versorgung Verwundeter. Er steckte sich mit der Pest an und starb am 7. August 1635.