Ob manche Geschichten ganz weit weg begonnen und hier geendet haben, ob sie hier anfangen und in großer Ferne enden, immer habe ich Mühe, Raum und Zeit zu überwin­den, die Teile zu sehen, mich auf die wechselnden Distanzen einzustellen und den Zusammenhang nicht zu verlieren. Wie wenn ein Spiegel von der Wand gefallen ist, und man liest die einzelnen Teile auf, die großen und die kleinen. Das betrifft Eduard, der einmal Lehrer in Steinheim war, ebenso wie Göttingen, Steinheim und meine eigene Geschichte. Alles berührt sich, aber die Sprünge. Die Monate in der Stadt und auf dem Land, Eduards Zustand kurz vor seinem Tod, meine Angst und überhaupt das Leben, mein ganzes Leben mit den Erinnerungen, Berechnungen, Nebeln, weißen Wänden, die endlosen Schwierigkeiten, einen Platz in der Welt, der wirkli­chen Welt und der anderen, einen Standpunkt ihr gegenüber zu finden, der dem, was ich empfinde und nicht empfinde, was ich sage und nicht sage, gerecht wird, hängen eng zusammen oder haben eng zusammengehangen. Die Fahrt nach Jever zum Beispiel. Reise in eine verhangene Landschaft voller Katastrophen.

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