Kapitel IX - Ein blinder Passagier steigt zu



Der Erzähler berichtet von seinem Plan, eine längere Erzählung zu verfassen, von der er nur den ersten oder den letzten Satz kennt. Er erinnert sich an seine Mutter in der Nacht, in der Hitlerdeutschland in Russland einfiel.
Immer wieder brechen schwere Träume, beklemmende Ahnungen in den Alltag ein. Er führt die Geschichte nun weiter: Eine Fahrt in den Süden, eine Stadt, Kaspar Hausers Todeshaus. Der Erzähler träumt von Gegenständen und Personen rund um Kaspar Hauser und rekapituliert zeitgenössische Mythen, Legenden und Herkunftstheorien über Kaspar Hauser.
Zum Schluss des Kapitels besichtigt er den Stein, wo Kaspar Hauser ermordet wurde. Alles wird lebendig, als wäre der Mord erst eben gerade geschehen. Kaspar Hauser, nein, die Figur verwandelt sich in Eduard und steigt in das Auto des Erzählers und erzählt diese Geschichte bis ins letzte Detail. Der Erzähler möchte sich daran erinnern, scheitert jedoch. Das jetzige Ergebnis enttäuscht ihn.


   Guntram Vesper liest aus Kapitel IX
   Guntram Vesper spricht über seine Beschäftigung mit Kaspar Hauser

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