Immerfort berufen wir uns auf Daten, Merksätze, Bücher, die zehn, vierzig, hundert Jahre alt sind. Wir sollten wissen, was um uns ist, was geschieht, wer wir sind, das vor allem. Daher ein Versuch. Das Festhalten an ihm. Daher der Versuch, seit vier Jahren immer wieder begonnen und immer wieder abgebrochen, einen Katalog von Stichworten aufzu­stellen, die ich mir auf Bahnfahrten, Spaziergängen, nachts im Bett überlegt habe, und meine dauernde Hoffnung, es könnten die Gedanken, Erinnerungen, Erlebnisse, Befürchtungen, Geschichten, die ich unter diesen Stichworten auf­schreibe, schärfere Wiedergaben der Wirklichkeit werden. Wahr oder banal. Wahr und banal. Weder wahr noch banal. Wie ein Kaleidoskop eine annähernd unendliche Reihe ver­schiedener Bilder erzeugt, die aber aus immer gleichen Teilen bestehen und deshalb ähnlich sind, gehe ich in Gedanken mit den Wörtern meiner Liste um.

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