Zu Besuch bei Guntram Vesper

Mitte März 2003 konnten wir Guntram Vesper in seinem schönen Haus in der Göttinger Oststadt besuchen. Hier wohnt er mit seiner Frau seit knapp zwanzig Jahren.
Guntram Vesper vor der Bücherwand in seinem Wohnzimmer, wo die Bücher stehen, die ihm besonders viel bedeuten: Autoren wie Fontane, Balzac, Stendhal, Dostojewski, Tolstoi, die Märchen aus 1001 Nacht und von den Gegenwartsautoren Ernst Jünger - alle in schönen Ausgaben, oft in Leder gebunden.
Hier eine besondere Kostbarkeit: eine vollständige Sammlung des Pitaval. Daneben immer wieder Andenken, Fotos und Bilder - hier z.B. ein Foto von Peter Huchel, der Vesper schon früh förderte, und zwei Graphiken des Dresdner Künstlers Conrad Felixmüllers.
Guntram Vesper mit Künstlerfreunden: Arthur Schütt und - zweimal - mit dem ebenfalls aus der DDR stammenden Lyriker Wulf Kirsten (der Herr im weißen Hemd).
Oben, über den Bildern: Vespers große Sammlung von Büchern über Kaspar Hauser, dessen Schicksal ihn seit langem fasziniert. Die Bilder: Foto des Frohburger Kirchplatzes 1976 (die Bäume sind inzwischen gefällt) (oben links); eigenhändige Zeichnung des Brauhofes in Frohburg (hier wurde 1919 die Frohburger Ortsgruppe der KPD gegründet) (oben Mitte); Burg Friedberg mit dem Internat, wo G. V. 1963 das Abitur ablegte (oben rechts); Ernst Jünger in seinem Haus in Wilflingen mit handschriftlicher Widmung an G.V. (unten links); Vesper vor der Chinesischen Mauer 1992 (unten rechts); dahinter: Schloss Gnandstein, wo der Freiheitsdichter Theoder Körner nach seiner schweren Verwundung im Kampf gegen Napoleon Zuflucht fand; wiederum dahinter, ziemlich verdeckt, die Sanssouci-Ausgabe von Goethes Werken, natürlich in Halbleder; unten an der Wand eigenhändige Zeichnung des Künstlerhofes Schreyahn im Wendland.
Guntram Vesper ist nicht nur ein Sammler von Erinnerungen und alten Geschichten, sondern auch von Zeitmessern: seine Sammlung alter Taschenuhren. Darunter in den kleinen Bänden eine Ausgabe der Werke Walter Scotts, dem Erfinder des historischen Romans.
Erinnerungsstücke: alte Spielzeugeisenbahn.
Guntram Vesper begrüßt uns an seinem Lieblingsplatz: dem kleinen Tisch im Erker seines Wohnzimmers.


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