Das Göttingen der 60er Jahre

Eine Zusammenstellung von Julia Gellersen und Moritz Heil


Sauberkeit!

Die sechziger Jahre - eine bewegte Zeit, die durch das neuartige politische Bewusstsein einer heranwachsenden Generation geprägt wurde. Das Interesse dieser jungen Generation an gesellschaftlichen, bildungs- und außenpolitischen Themen ist neben dem Vietnamkrieg auch auf viele andere internationale, aber auch nationale Konflikte zurückzuführen, von denen hier nur wenige kurz beleuchtet werden können. Durch unmittelbare Probleme, wie z.B. den Wandel der Universitäten, verändert sich die zuvor eher gehorsame Schülermasse in eine politischen Prozessen gegenüber wache Studentenbewegung. Diese linksgerichtete Bewegung, deren Zentren Berlin und Frankfurt waren, machte auch vor der Universitätsstadt Göttingen nicht halt.
Die politische Berichterstattung ist Aufgabe der Medien, in der kleinen Großstadt Göttingen größtenteils die des Göttinger Tageblatts, das hier ein Quasimonopol besitzt. Da es bedauerlicherweise nicht die eigentlich angemessenen Neutralität wahrte, kam es zu Konflikten mit der Studentenbewegung.
Die Stadtplaner gaben der Stadt Göttingen in den 60er Jahren ein neues Gesicht. Da viel Geld zur Verfügung stand, hatte man die Mittel, größere private und staatliche Bauprojekte zu verwirklichen.
Guntram Vesper, der in dieser Zeit in Göttingen Germanistik und Medizin studierte, erlebte sowohl die baulichen Veränderungen, über die er sich viele Gedanken machte, als auch die Studentenbewegung, der er sich anschloss. Mit vielen anderen stand auch er vor dem Göttinger Tageblatt und demonstrierte für eine eigene Studentenseite.


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