Home
Projekt
Straßenliste
Projektverlauf
Ausbaustufen
Wer sind wir ?
Zitate
Erfahrungen
Danksagung
Quellen
Klopstockstr.

Friedrich Gottlieb Klopstock

 

 

Übersicht

Klopstock wurde am 2. Juli 1724 in Quedlinburg geboren und ist am 14. März 1803 in Hamburg gestorben. Seine Grabstätte befindet sich in Hamburg-Ottensen. „Der Messias“, begonnen 1748, endgültig vollendet 1773, kann als Lebenswerk Klopstocks bezeichnet werden (Thema des Stückes: Leidensweg Christi und Erlösung der Menschheit). Klopstock war vor allem Epiker, Lyriker, Dramatiker und Literaturtheoretiker; er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der frühen Klassik.

 

Lebenslauf

Klopstock war das älteste von 17 Kindern. Sein Vater, Gottlieb Heinrich Klopstock, war in Quedlinburg ab 1736 Stiftsadvokat und Fürstlicher Kommissionsrat. Klopstock wurde zunächst von Hauslehrern unterrichtet. Von 1736 an besuchte er das Gymnasium Quedlinburg, 1739 bis 1745 die Fürstenschule Pforta. Von 1745 an studierte er in Jena Theologie und Philosophie. Im Juni 1746 wechselte er nach Leipzig, das er 1748 verließ, um in der Familie von Verwandten in Langensalza eine Hofmeisterstelle zu übernehmen. Im Jahre 1748 wurden die ersten drei Gesänge des „Messias“ erstmals in einer Zeitschrift veröffentlicht.

  Im Februar 1751 reiste Klopstock nach Dänemark; Friedrich V von Dänemark hatte ihm eine jährliche Pension ausgesetzt mit der einzigen Verpflichtung, den „Messias“ zu vollenden. Auf der Durchreise machte Klopstock die Bekanntschaft der Kaufmannstochter Margarete Moller, die er als Cidli in seinen Gedichten besang. Nachdem Klopstock in Dänemark Fuß gefasst hatte, heiratete er am 10. Juni 1756 die geliebte Frau. Sie starb bei der Totgeburt eines Kindes am 28. Nov. 1758.

  Abgesehen von einigen Reisen und einem längeren Aufenthalt in Deutschland lebte Klopstock bis 1770 in Dänemark. Als Klopstocks dortiger Gönner und Freund Bernstorf im Herbst 1770 durch Christian VII seiner Ämter enthoben wurde und nach Hamburg zog, begleitete Klopstock ihn und blieb bis zu seinem Tode dieser Stadt treu. Im Herbst 1774 erreichte ihn das Angebot des Markgrafen Karl Friedrich von Baden, mit dem Titel eines Hofrates in Karlsruhe von einer fürstlichen Pension zu leben. Klopstock nahm an und reiste im September 1774 nach Karlsruhe. Intrigen einiger Höflinge verbitterten ihm allerdings bald das Leben, so dass er im März 1775 nach Hamburg zurückkehrte. 1776 zog Klopstock zu einer Nichte seiner verstorbenen Frau, der verwitweten Johanna Elisabeth von Withern; er heiratete sie 1791; die Ehe blieb kinderlos.

  Als Klopstock 1803 starb und am 22. März in Ottensen neben seiner Frau beigesetzt wurde, erwiesen ihm Zehntausende von Hamburger Bürgern die letzte Ehre.

 

Werke Klopstocks

 

Lebenswerk: Der Messias (begonnen 1748, endgültig vollendet 1773;

   Thema des Stücks: Leidensweg Christi und Erlösung der

   Menschheit)

Weitere Werke: Geistliche Lieder (1758 - 1769)

   Hermanns Schlacht, Drama (1769)

   Oden und Elegien (1771)

   Hermann und die Fürsten (1784)

   Hermanns Tod (1787)

 

 

 

Quellen

  • - Kindlers Literaturlexikon, Zürich 1964.
  • - Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Hrsg. Von Walther Killy, München 1990.
  • - Internet
  • - Bildquelle: www.Kalliope.org/fdirs/Klopstock/_p1.jpg
  •  

[Home ] [Projekt ] [Straßenliste ] [Projektverlauf ] [Ausbaustufen ] [Wer sind wir ? ] [Zitate ] [Erfahrungen ] [Danksagung ] [Quellen]