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Eichendorffstr.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10.März 1788 auf Schloss Lubowitz

bei Ratimor im polnisch-mährischen Grenzgebiet Oberschlesiens geboren.

Sein Vaterwar ein preußischer Offizier und seine Familie war sehr katholisch.

Er hatte einen Bruder und eine Schwester.Doch das Gut der Familie geriet schon 1801 in wirtschaftliche Schwierigkeiten,die immer schlimmer wurden.Als der Vater 1818 und die Mutter 1822 starben

verloren sie schließlich alle Güter in Schlesien.

Eichendorff ging ab 1801 mit seinem Bruder zusammen auf ein katholischen Gymnasium in

Breslau,danach besuchten sie noch ein Jahr eine Universität.Ihr Jurastudium nahmen

sie 1805 in Halle auf und führten es 1807 in Heidelberg weiter,wo er Joseph Görres,Achim von Armin und Clemens Brentano kennengelernt hatte.

Bei einer Reise nach Berlin machte er die Bekanntschaft Adam Müller und Heinrich von Kleists,bevor er sich nach Abschluß seiner Studien 1810 in Wien Friedrich Schlegl und seinem Kreis anschloß und auf diese Weise in Kontakt zu den ersten und wichtigsten Vertretern der deutschen Romantik trat.In Wien bereitete er sich auf das Referendarexamen vor und legte es 1812 ab.

Nun tauchte er bis Anfang 1816 in den Befreiungskriegen unter als Offizier und er war Mitglied des

Lützowschen Freikorbs.

Während dieser Zeit heiratete er 1815 Luise von Larisch,womit seine Mutter allerdings nicht

einverstanden war,denn sie hatte sich eine bessere Partie für ihn und das Gut erhofft.

Nach dieser Heirat schlug er 1816 die schlechtbezahlte Beamtenlaufbahn ein,zunächst als Referendar bei der breslauer Regierung.Nach verschiedenen Posten in Danzig und Königsberg erhielt er 1831 das Amt

Des Regierungsrates für katholische Angelegenheiten im Kultusministerium Berlin.

Diese Amt behielt er bis ihn 1844 ein Konflikt mit einem Minister zum Rücktritt aus dem Staatsdienst

zwang.

Eichendorff lebte in all den Jahrzenten seiner Beamtentätigkeit bis zu seinem Tod zurückgezogen im

Kreis der Familie,unscheinbar und von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

1855 zog er zu seiner Tochter nach Neiße in Oberschlesien,bald darauf starb seine Frau-für ihn ein erster Wink des Schicksals.

Am 26.November 1857 starb Joseph von Eichendorff im Alter von 69 Jahren.

 

Während und besonders nach seiner politischen Karriere verfasste Eichendorff zahlreiche

Werke verschiedener Gattungen.Seine 1837 herausgegebene Novelle“Aus dem Leben eines Taugenichts“

gilt als sein bedeutenstes Werk.

In seiner Novelle“Das Schloss Dürande“beschäftigt er sich mit der Französischen Revolution,die

das Gedankengut der Romantiker entscheidend beeinflusst hat.Eichendorff stand der Revolution

mit Unverständnis gegenüber.

 

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