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Projektverlauf

Der Projektverlauf in seinen Phasen


Seit Herbst 2001 arbeitet die Klasse 9L der Herderschule Lüneburg mit ihrer Lehrerin Barbara Reichert an dem fächerübergreifenden Projekt "Lüneburger Dichterstraßen". In einer Vorbereitungsphase wurden zunächst alle Straßen Lüneburgs, deren Namen von Personen herrühren, unter die Lupe genommen. Dabei ergab sich, dass von den entsprechenden Straßen jede 4. nach Dichter/in oder Schriftsteller/in benannt worden ist. Die übrigen Straßen erinnern mit ihren Namen an Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Politiker (vor allem aus Niedersachsen und Lüneburg selbst), Künstler, Wissenschaftler, Erfinder und preußische Generäle (Lüneburg war und ist Garnisonsstadt). Auffallend ist dabei die große Zahl von Persönlichkeiten, die lokal bedeutend waren oder wenigstens aus der Stadt stammen.

Wir führten dann zunächst in Einzel- und Partnerarbeit Nachforschungen zu Leben und Werk der Namen gebenden Dichter/innen und Schriftstellerinnen durch. Es sollte auch herausgefunden werden, wann und ggf. mit welcher Begründung die jeweilige Person gerade in Lüneburg eine Straße "bekommen" hat. "Ihren" oder "Seinen" Dichter (in einigen Fällen auch zwei Personen) hatte jede/r vorher per Los zugeteilt bekommen.

Im Laufe der Projektarbeit haben wir Literatur- und Internet-Recherchen durchgeführt und im Einzelfall auch Hilfe bei literarischen Gesellschaften gesucht, die sich der Pflege von Werk und Andenken einzelner Dichter/innen und Schriftsteller/innen angenommen haben. Unterstützung erhielten wir außerdem durch die Nachforschungen einer kleinen "Abordnung" der Klasse bei Herrn Mehl im Kulturamt der Stadt Lüneburg und bei Nachfragen im Stadtarchiv. Im Schul- und Kulturamt der Stadt Lüneburg erhielten wir zum einen Informationen zum Vorgehen bei Straßenbenennungen und zum anderen die Erlaubnis das von Wilhelm Reinecke geschriebene Buch "Die Straßennamen Lüneburgs" einzusehen, was uns sehr geholfen hat.

Die Arbeitsergebnisse haben wir anschließend in drei Phasen vorgestellt und immer wieder überarbeitet und ergänzt.

Zuerst musste jede/r über ihren/seinen Dichter ein Referat vor der Klasse halten, in dem sie/er Leben und Werk des Dichters und auch ein Beispiel aus dem Werk vorstellen sollte. Durch die Fragen der Klasse haben wir hierbei gemerkt, wo wir noch Verbesserungen anbringen mussten.Als nächstes stand eine Plakatausstellung mit den Ergebnissen unserer Nachforschungen auf dem Programm. Für diese Ausstellung, die im Eingangsbereich der Schule aufgebaut wurde und damit schon fast öffentlich war, musste jede/r seinen Dichter auf einem großen Plakat einprägsam und informativ vorstellen. Im Zentrum der Plakatwände hatten wir zur Orientierung unserer Besucher einen Stadtplan so präpariert, dass die Dichterviertel sofort ins Auge fielen. Als Ergebnis dieser Ausstellung bekamen wir viele freundliche Kommentare und Nachfragen von Mitschüler/innen und Lehrer/innen und auch einige hilfreiche Hinweise zur Ergänzung unserer Nachforschungen. Außerdem interessierte sich Herr Hempelmann von der Lüneburger Landeszeitung für unser Projekt, auf das er im Internet gestoßen war. Aufgrund eines Interviews mit der ganzen Klasse schrieb er dann einen Bericht, der im Anhang dieser Seite nachgelesen werden kann.

Während wir dann den dritten Schritt in Angriff nahmen, dass heißt mit der Aufbereitung unserer Ergebnisse für die Internetseite als Beitrag zum Literaturatlas Niedersachsen beschäftigt waren, macht unser Projekt einen weiteren Schritt in die Öffentlichkeit. Frau Barner von NDR 1 - Radio Niedersachsen hatte den LZ-Artikel über uns gelesen und unsere Projektbeschreibung im Internet so interessant gefunden, dass sie einen Bericht über uns machen wollte. Stellvertretend für alle befragte sie drei Mädchen und drei Jungen aus der Klasse und Frau Reichert und machte aus diesem Interview den Sendebeitrag, der wie der LZ-Artikel im Anhang dieser Seite zu finden ist.

Beide Interviews waren für uns eine unerwartete und interessante Bereicherung unseres Projekts.

Bei der Arbeit im Computerraum und mit der digitalen Kamera und an eigenen Computern zu Hause haben sich einige besonders eingesetzt - zum Teil sogar mit Ferienarbeit in der Schule - und zwar Mischa, Hauke, Robin und Ariane, wofür die ganze Klasse dankbar ist.
 

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