Zusammenfassung Duodez

Duodez ist eine Satire auf das kleine Fürstentum Schaumburg- Lippe, in dem Hermann Löns mit Ironie die örtliche Gegebenheiten beschreibt. So müssten also seiner Meinung nach „alle Kegelbahnen im Lande gekrümmt sein, weil sie sonst innerhalb der Landesgrenze keinen Platz finden würden.“
Doch Hermann Löns macht sich in seinem Werk nicht nur über die „Größe“ des Fürstentums lustig, sondern auch über die Gepflogenheiten des Herrscherhauses und der höheren Gesellschaft. Alle in Schaumburg– Lippe halten, das behauptet Löns zumindest, viel zu stark an veralteten Traditionen fest. Im Duodez schrieb er sogar: „Drei Jahre muss alles Neue vor Bückeburg in Quarantäne liegen, bevor es anerkannt wird.“
Löns erhielt 1907 eine Anstellung als Leiter der Lokalredaktion der Schaumburg- Lippeschen- Landeszeitung. Er stürzte sich mit Begeisterung auf diese Aufgabe, zeigte Initiative und brachte viele neue Ideen mit ein, die den Lokalteil der Zeitung interessanter machen sollten.
Die Veränderung die Hermann Löns vornahm, gingen den sehr „nostalgischen“ Bewohnern des Fürstentums allerdings zu schnell und stießen auf Desinteresse. Von diesem Desinteresse beleidigt schrieb er Duodez, in dem er mit Schaumburg- Lippe abrechnete.