Levin Schücking
Levin's Esel
Kindheit

Levin Schücking hat ähnlich wie die heutigen Kinder in seiner Kindheit viel erlebt. Er machte sich oftmals mit seinem Esel auf den Weg und ritt über den Hümmling. Als Levin älter war, bekam er von seinen Eltern ein Pferd geschenkt. Mit seiner Vogelflinte konnte er in seiner Freizeit auf die Jagd gehen. Durch die Schüsse vertrieb er viele Vögel von den Bäumen und Häuserdächern. Das war nicht immer sehr tierfreundlich.

Schon früh war Levin Schücking Messdiener in der Schlosskapelle Clemenswerth. Wenn der Bischof nach Sögel kam, trug er Gedichte vor, die seine Mutter Katharina Busch für ihn geschrieben hatte. Seine erste heilige Kommunion, in “rührendster Gläubigkeit” von seinem Vikar vorbereitet, feierte Levin zusammen mit seinen Eltern in der Pfarrkirche zu Sögel.

Levin und sein jüngerer Bruder Alfred genossen sogar die Gunst eines Hauslehrers. Mit 16 Jahren besuchte Levin Schücking dann das Gymnasium in Münster und verließ darum seine Tiere, seine kleinen Sammlungen und die weiten Heiden. Der Kontakt zu seiner Familie, besonders zu seinem Bruder Alfred, blieb immer bestehen. Alfred schrieb seinem Bruder Levin oft Briefe. Im Jahre 1828 schrieb er über ein besonderes Erlebnis: Levin und er hatten einmal im Klostergarten Äpfel geklaut. Damals war Levin 14 und Alfred 12 Jahre alt. Somit hat auch Levin in seiner Kindheit einige Streiche gespielt.

Geschrieben von Laure, Annabell, Sarah und Annika.