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Aktualisierung :
29-Mai-2001

Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Heimatdichters 
Albert Trautmann


Unter dem Hochamt


Die Erzählung "Unter dem Hochamt" beleuchtet verschiedene Familiensituationen in Werlte zur damaligen Zeit: Die Arbeit des Küsters, den Gang zur Kirche bzw. die Tätigkeiten der Daheimge-bliebenen, sei es der Kolonialhändler Theodor Ostmann, dem die Sonntagssuppe anbrennt oder das Dienstmädchen Susanne, das versucht, einen Brief mit einem Heiratsantrag zu beantworten. Lernen fürs Brautexamen muss die Tochter von Bernhard Nortmann und das sonntägliche Zeitungslesen genießt der Eigner Brinker; aber auch das Sterben des Schuhmachers Heinrich Sandmanns ist Teil dieser Sonntagswirklichkeit.

Textauszug
Der alte Küster ist unter Assistenz seines Sohnes und Thronfolgers beschäftigt, alles zum Hochamt fertig zu machen. Er sieht die Uhr. -
"Heinrich, beyern!"
Heinrich begibt sich zu den Seilen und fängt an zu läuten. (...) Jetzt erschallen die Schläge der kleinen Glocken, "Fuselglocke" genannt, weil sie das Zeichen gibt, dass sofort das Hochamt beginnt, dass also diejenigen, welche glauben, in der Wirtschaft noch erst "einen mitnehmen" zu müssen, jetzt ihr Glas austrinken und kommen sollen. Das tun sie denn auch.

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Ansprechpartnerin: Irmgard Tönnies