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29-Mai-2001

Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Heimatdichters 
Albert Trautmann


Schulten Hinnerk

Humorvolle Töne schlägt Trautmann in seiner Erzählung "Schulten Hinnerk" an, wenn er davon berichtet, wie die Mutter von Hinnerk versucht, ihren Sohn zu verheiraten. Der ursprünglich als Roman ("Schulten Plaatze") geplante Text über das Leben eines Großbauern mit seinen Heuerleuten innerhalb der Dorfgemeinschaft bleibt unvollendet. Hinnerk lebt der mit der alten siebzigjährigen Mariänne zusammen, die ihm den Haushalt führt. Die Eltern leben in einem eigenen kleinen Haus und bedrängen ihn, zu heiraten.
Im Dorf lebt Anna, eine Eignerstochter, die sich in Hinnerk verliebt hat, obwohl sie mit ihm auf Kriegsfuß steht, da sie sich immer streiten müssen, wenn sie sich begegnen. Obwohl Anna sich auf Grund ihrer geringen sozialen Stellung keine Chance ausrechnet, Hinnerk zu heiraten, weist sie den Schmied Bunten ab, der um sie wirbt.

Textauszug
Es war ihr eines Tages das Bewußtsein gekommen, daß sie jedesmal bei seinem Anblick in starke Aufregung geriet und innerlich zitterte, daß sie für ihn ihr Leben lassen könne. Und damit begann die Zeit eines Kampfes, gegen den der um das tägliche Brot eine Spielerei gewesen war. Denn daß der Bauer je im Leben auf den Gedanken kommen könnte, sie zu heiraten, war ebenso ausgeschlossen, wie die Wirklichkeit eines Traumes nach dem Märchenbuch, wonach ein König gekommen sei und habe sie in sein Schloß geführt. Alsbald empfand und erkannte sie klar das Gefährliche dieser heißen Liebe, deren Entdeckung sie dem Hohn und Spotte des ganzen Dorfes preisgegeben hätte
.


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Ansprechpartnerin: Irmgard Tönnies