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Aktualisierung :
29-Mai-2001

Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Heimatdichters 
Albert Trautmann


Wieder allein

"Wieder allein" ist die Geschichte von einer Mutter, die mit ihrer Tochter durch Krankheiten und Krieg ihre liebsten Menschen verlieren.
Der Vater von Gesina Nuttmann, Jan-Bernd Nuttmann, stirbt. Eines Tages kommt ein entfernter Verwandter zu ihr und ihrer Mutter. Sein Name ist Mathias und er hält um Gesinas Hand an. Sie heiraten und bekommen ein Kind. Es ist ein Junge und wird wie sein Großvater Jan-Bernd genannt. Es kommt Krieg und Mathias wird zum Wehrdienst eingezogen. Es wird eine schwere Zeit für Jan-Bernd und Gesina, denn mit dem Frühling kommen Krankheit und Fieber und Jan-Bernd stirbt. Nun sind Gesina und ihre Mutter wieder allein.

Textauszug
Einige Stunden später kam der Postbote ins Dorf. Er ging einen schweren Gang, denn er trug unter anderem einen Brief aus der Front mit fremder Handschrift und militärischem Siegel. Derartige Schreiben kannten sie schon auf der Post. Jedesmal zogen Trauer, Jammer und Tränen in das Haus, worin sie abgegeben wurden. Er begann seine Bestellung, und gleich im ersten Haus sagte eine Frau: "Wie häbt uck wär ´n lüttken Doden krägen in Dörp."
"So bi well dänn?"
"Dät is Matheies Rolfes sinen Jungen, weist ja woll, dei Nuttmanns Jan Bernd sine Sina traued häw, hei is in de Front."
Da erschrak der Bote zusammen -
"Min Gott un min alles", rief er aus, "dät is doch - nu kump dat Unglück hushoch."


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Ansprechpartnerin: Irmgard Tönnies