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Aktualisierung :
29-Mai-2001

Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Heimatdichters 
Albert Trautmann


Lücken Gerd sin Schwien

Der Text "Lücken Gerd sin Schwien" handelt von der Zeremonie des Schweineschlachtens im Emsland, das ein unvorhergesehenes Ende findet.
Damit Lücken Gerd Mettwürstchen in seinem Kohl haben kann, schlachten sie ein Schwein, nehmen es aus und hängen es zum Ausbluten auf die Leiter und gehen dann mit den Nachbarn ins Haus, um sich zünftig zu besaufen. Als dann der Schlachter wiederkommt, um das ausgeblutete Schwein in Stücke zu schneiden, ist es plötzlich verschwunden. Auch anschließende Polizeidurchsuchungen führen zu nichts.

Textauszug
In der Dämmerung gingen Trina und Wilm mit Körben ins Dorf, um das Nötige einzukaufen. Zunächst zwei Liter Klaren, das war wohl erst mal das Wichtigste, dann "grofroggen" Mehl für das Punskebrot, Salz und Essig, sodann aus der "Patheke" Salpeter und Pfeffer und weißen Pfeffer und Wunderpfeffer und Lorbeerblätter und Nägelkes usw. (...)
Die Nachbarn sammeln sich um hilfreich Hand anzulegen. Zwar sind bei Lückens selbst "Mannskuppen" genug zu diesem Geschäft, aber das ist doch mal so Nachbarpflicht und das gehört sich so. Dann wird der Bikko unter den üblichen Redensarten abgemurkst. Als der Schlachter das Schwein absticht, sagt einer:
"Sachte, sachte, Härm, du deihst üm jä sehr."
"Och Herre, jao, ik will´t uk sin Läwe nich wär dauhn."

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Ansprechpartnerin: Irmgard Tönnies