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Aktualisierung :
29-Mai-2001

Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Heimatdichters 
Albert Trautmann


Olle Meiners

"Olle Meiners" schildert den Tagesablauf eines 70jährigen Hümmlingers, der im Ruhestand so "seinem Gang nach" lebt, beginnend mit seinem morgendlichen Spaziergang. Dieser führt ihn zunächst in den Stall, wo er jedes Tier begrüßt, danach trifft er viele Bekannte; u.a. besucht er einen alten kranken Kriegskameraden und trinkt mit ihm einen. Mittags isst er dann zu Hause, schläft einige Stunden und den Rest des Tages versucht er Besucher für seinen kranken Freund zu gewinnen.

Textauszug
Wilhelm Meiners ist ein Mann von annähernd 70 Jahren, groß, breitschultrig, etwas nach vorn gebeugt, bartlos, mit Augen eines Zwanzigjährigen. Vor einigen Jahren hat er die Plaatze an seinen jüngsten Sohn abgegeben, die anderen Kinder sind alle heraus geheiratet. (...)
Olle Meiners wandelt bedächtig die Straße herunter. Zunächst begegnet ihm seine alte Freundin, Ollig sin Wobke, mit einem Schiebkarren, worauf ein gefüllter Sack. (...)
"Wobke, waor wust du hen?"
"Naoh de Möhle, Wilm, wi häb´t Brot up."
"Dat känn me än dien Kaorenräd wal hören, dät quiket jä net äs´n halfverhungert Bigge!"


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Ansprechpartnerin: Irmgard Tönnies