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Aktualisierung :
29-Mai-2001

Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Heimatdichters 

Sein Leben


Albert Trautmann wurde am 21.12.1867 in Sögel geboren.
Er war der Sohn des Apothekers Robert und Gertrud Trautmann, geborene Cordes. Seine Vorfahren kamen als Emigranten aus Frankreich und siedelten sich im Emsland an.
Zuerst besuchte Albert Trautmann die Volksschule in Sögel, dann dort eine Privatschule in den Räumen des Marstalles, wo er auf den Besuch des Gymnasiums in Meppen vorbereitet wurde. Nach seinem Schulabschluss studierte er an der Hochschule in Münster Pharmazie; er zog nach Werlte und wurde bald Leiter der hiesigen Apotheke, die später nach ihm Albert Trautmann Apotheke benannt wurde. Er starb nach schwerer Krankheit schon mit 53 Jahren am 12.9.1920 und ist auf dem Friedhof in Werlte begraben.
Albert Trautmann war ein Naturfreund, er ging viel spazieren und sammelte gern alte und eigenartige Dinge, die ihn interessierten. So war er auch der Initiator für die Gründung des Hümmlinger Heimatbundes 1908 und trug mit selbst geschriebenen Einaktern für die alljährlich stattfindenden Theateraufführungen zur Unterhaltung der verschiedensten Vereine bei, deren Vorsitzender er war.
Das war vielleicht der Beginn seiner Schriftstellerei; seine "Plaudereien", wie er sie selber nannte, wurden zunächst gelegentlich in Zeitungen abgedruckt und fanden viel Beifall. Witz, Humor und Liebe zu seiner Heimat spiegeln sich in allen seinen Texten wieder. Erst nach seinem Tod sind diese "Plaudereien" 1925 in den Heimatblättern veröffentlicht worden. Auch die heute noch bekannteren "Hümmlinger Skizzen" konnten erst 1910 und dann noch 1924 in zweiter Auflage erscheinen.
Albert Trautmann war aber nicht nur Dichter und Schriftsteller, sondern auch ein sehr bekannter Heimatforscher und der beste Kenner des Hümmlings. Seine weiteren Pläne, z.B. das Theiken Meer und eine Art Museumsdorf betreffend, wurden durch seinen frühen Tod zunichte gemacht.


Ansprechpartnerin: Irmgard Tönnies