Vorwort

Durch Zufall kam ich zum Literaturatlas. Als ich mir die Beiträge der ersten Runde ansah, legte ich erst mal den Gedanken an der zweiten Runde teilzunehmen zur Seite, denn ich hatte gerade eine neue Klasse bekommen.
Die Klasse 5.2:
- aus vier Grundschulklassen zusammengesetzt,
- teilweise große Leistungsunterschiede,
- ein paar ´Hallodries´
- und:
- „Damit willst du teilnehmen? Keine Chance, das wird nie was!!“

Aber vielleicht sollte man es trotzdem versuchen, vielleicht bringt so ein Projekt ja auch zusammen!?
Also gut, mit Ute-Dorothea Menzner gesprochen, mit der Klasse gesprochen, Thema im Groben festgelegt und los ging´s.
Geplant war nun anfangs, sich mit der Autorin Ute-Dorothea Menzner auseinanderzusetzen.
Nachdem sie allerdings Textausschnitte aus ihrer Geschichte HOMO.ROBOT.EU.//OSTFRIESLAND vorgelesen hatte und wir schon vorher mehrmals über die Diskussionsreihe „Leer 2010“ gesprochen hatten, entstand bei den SchülernInnen der Plan, selbst eine Science-Fiction-Geschichte zu schreiben. Also wurde das Vorhaben geändert und es wurden Gruppen gebildet (Schreib-, Zeichen-, Schriftzeichen-, Internetbearbeitungsgruppe).
Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass sich dieses nicht so konsequent durchführen ließ. Im Verlauf der Unterrichtsgespräche zeigte sich, dass aus den einzelnen Gruppen, teilweise basierend auf der o.a. Geschichte, viele neue Ideen speziell für die Schreibgruppe kamen. Nun wurde zu den einzelnen ´Kapiteln´ erst einmal „generell“ geschrieben, dann wurden die besten Textpassagen zu dem jeweiligen ´Kapitel´ von Ute-Dorothea Menzner und mir grob zusammengestellt. Diese ´Rohkapitel´ wurden von der Schreibgruppe weiter bearbeitet, um dann in Zusammenarbeit mit Ute-Dorothea Menzner in die endgültige Form gebracht zu werden. So findet sich jetzt jede/r SchülerIn mit zumindest einem Textausschnitt in der Geschichte wieder.
Das Eintippen der Geschichte bereitete keine große Schwierigkeiten, da einige SchülerInnen schon Erfahrung im Umgang mit Word ´97 hatten. Das Umwandeln in HTML-Seiten ist dank Word ja auch kein großes Problem mehr. Schwieriger wurde es dann allerdings bei der Erstellung der HTML-Seiten in der jetzigen Form, da die Schule außer dem Microsoft-Officeprogramm über keine weitere Software für den Homepage-Bereich verfügt. So traf sich dann die „Homepagegruppe“ bei mir zu Hause und arbeitete sich in die weitergehende Bildbearbeitung (Animation usw.) und deren Einbindung in HTML-Seiten ein. Durch den Internetgebrauch, vor allem zu Hause, hatten die SchülerInnen natürlich auch bestimmte Vorstellungen über das Aussehen ihrer Homepage, welche sich allerdings nur schwer in HTML verwirklichen ließen, vor allem nicht mit ihren HTML-Kenntnissen.
Ich arbeitete mich in Java ein und so entstand dann in Zusammenarbeit mit der „Homepagegruppe“ und der Klasse (Kontrollinstanz) unsere Homepage in der jetzigen Form.

Abschließend:
Nach den anfänglichen Vorbehalten kann die Klasse stolz auf ihre geleistete Arbeit sein, wenn es auch manchmal einige Ermüdungserscheinungen gab. Zwei prall gefüllte Ordner mit Aufsätzen, Zeichnungen, Rohentwürfen, Bildern usw. legen Zeugnis über die vielfältigen Bemühungen und Beiträge ab. Aber vor allem das „Das-Schaffen-Wir-Doch!“ hat bei vielen SchülerInnen ein verstärktes Selbstvertrauen in ihre Schreib-, Lese- und allgemeine Arbeitsbereitschaft geschaffen.

„Habt ihr toll gemacht!!“




Klassenlehrer der Klasse 5.2
Osterstegschule Leer