HERR DOMASZKE ZU BESUCH IN UNSERER KLASSE

Am Donnerstag, den 25.01.2001, war der plattdeutsche Dichter Günter Domaszke zu Besuch in unserer Klasse. Wir hatten ihn eingeladen, weil wir alle ihn gern kennen lernen wollten, denn der Bericht unserer Interview-Gruppe hatte uns neugierig gemacht.

In den zwei Stunden des Besuches erfuhren wir viel über die plattdeutsche Sprache und Herrn Domazkes Arbeit als Schriftsteller. Außerdem erzählte er spannende und interessante Geschichten aus seinem Leben.

Herr Domazske hat als Kind zu Hause nur plattdeutsch gesprochen und musste denn in der Schule die hochdeutsche Sprache erlernen. Das Plattdeutsche hat er aber immer weiter benutzt, vor allem auch, als er zur See fuhr.
Mit 65 Jahren hat er angefangen, plattdeutsche Texte zu schreiben und ist seitdem begeistert dabei. Langeweile gibt es beim Schreiben nie, denn Herr Domaszke macht immer wieder neue Entdeckungen.

Vor einiger Zeit hat er sich einen Computer angeschafft und festgestellt, dass das Schreiben daran viel schneller geht als mit der Schreibmaschine. Er hat außerdem gelernt, seine Texte selbst zu drucken, zu heften und zu binden.

Ein wichtiges Buch beim Schreiben ist für Herrn Domaszke das Wörterbuch zu den Regeln der plattdeutschen Rechtschreibung von Johannes Sass.

Im Verlauf des „Unterrichts“ las uns Herr Domaszke zwei seiner Texte vor und erklärte uns, wie er auf die Ideen hierfür gekommen sei. Er erwähnte außerdem, er würde nie über Themen schreiben, von denen er nichts verstehe und über Themen „unterhalb der Gürtellinie.“
Herr Domaszke erzählte uns auch von seinen beiden Fernsehauftritten. So war er z.B. Gast in der Sendung „Talk op platt“, die in regelmäßigen Abständen Sonntagabend auf N3 gesendet wird.
Ein Video, das Herr Domaszke mitgebracht hatte, zeigte uns einen Fernsehauftritt.

Der Vormittag mit Herrn Domaszke war sehr interessant und lustig, und wir danken ihm ganz herzlich dafür.