Kapitel 19

Als er am Tag vor der Fahrt nach Merida in die Wohnung kommt, steht die Tür sperrangelweit offen. Simone und Gabriele hocken auf dem Boden, jemand hat die ganze Wohnung aus einander genommen und seine Bilder zerstört. Es liegt ein Brief dort. Eine Drohung. Die Mädchen drängen ihn, es der Polizei zu melden, er will nicht fährt aber trotzdem. Unterwegs verfolgt ihn Emilio. Er fährt zur Polizei und vor dem Gebäude macht Emilio sich an seinem VW zu schaffen, als Emilio fährt, kommt er wieder heraus und behebt den Schaden. Er hat es nicht gemeldet. Am Abend gehen sie alle früh zu Bett. Am nächsten Morgen sind die Mädchen mit einem Freund in die Berge gefahren. Es ist noch früh, da kommt Anna herein, sie küsst ihn und tanz für ihn ihren Flamenco, fast nackt. Dann muss sie wieder gehen. Sie wollen sich um drei treffen. Er packt sein Tasche und um halb drei als er los will, springt sein VW nicht an, Emilio hat Steine in den Motor gelegt. Er nimmt spät Abends den letzten Bus nach Merida. Dort schläft er auf einer Bank. Um 18 Uhr trifft er sich wie verabredet mit Birgit, seiner Mutter und Birgits Brieffreundin aus den USA Ivy. Sie schauen sich danach den Tanzwettbewerb im Amphitheater an, doch Anna tritt merkwürdiger Weise nicht auf. Die Frauen möchten feiern, sie gehen mit ihm in ein Restaurant, wo er nach einigen Sherrys alles erzählt. Birgit hört sprachlos zu. Danach geht er in sein Hotelzimmer, dass seine Mutter für ihn gebucht hat. Am nächsten Morgen trifft er Ivy im Foyer. Sie liest eine spanische Zeitung. Auf der Titelseite steht: Anna Guerrero, die verlobte von Miguel de Monroy de los Bandos aus Salamanca wurde zusammen mit ihrem Großvater Emilio Guerreo Opfer eines schweren Unfalls. Beide Insassen waren auf der stelle tot.

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