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   Frau Allers

Elsbeth Allers, unsere plattdeutsche Schriftstellerin

Andrej: Elsbeth Allers wurde am 3. März 1920 geboren und sie hatte einen Zwillingsbruder. Sie ist mit 6 Jahren Ostern in die Schule gekommen. In der Schule war sie Klassenbeste. Sie machte eine Hauswirtschaftslehre und wirkte lange als Kreisjugendpflegerin. Mit 19 Jahren hat sie das erste Mal geheiratet und aus dieser Ehe hat sie einen Sohn. Ihr erster Mann ist im Krieg gefallen. Sie heiratete 1950 das zweite Mal und kam so auf den Hof Scholien Nr. 1 in Neuenkirchen. In dieser Ehe bekam sie vier Kinder. Heute lebt sie noch immer auf diesem Hof zusammen mit der Familie von ihrem Sohn Ernst Adolf. Ein Sohn von Ernst Adolf ist Stephan. Er geht in unsere Klasse.
Julia: Frau Allers ging in Hemmoor zur Schule. Sie wurde mit 6 eingeschult und ist 8 Jahre lang zur Schule gegangen. In der Schule war sie Klassenbeste. Sie hatte immer ein gutes Zeugnis. Das Klassenzimmer war ganz grau und der Schulmeister hat die Kinder geschlagen. Ich habe Frau Allers gefragt, ob sie immer artig war und da hat sie uns dies erzählt: Einmal hat Frau Allers einem Mitschüler Tinte auf den Rücken gekippt. Zur Strafe musste sie die Tinte abscheuern. Es gab zwei Eimer, einen mit Wasser zum Trinken und einen mit Schmutzwasser. Frau Allers hat den falschen Eimer genommen und dem Jungen den Rücken mit dem dreckigen Wasser geschrubbt. Bei den Bundesjugendspielen sind sie 75m gelaufen, nämlich auf der B 73. Das wäre heute unfassbar, weil es nämlich die Todesstrecke ist. Die Sommerferien dauerten 4 Wochen. Es gab aber auch Ferien, die hießen Kartoffelferien. Die hießen so, weil die Kinder bei der Kartoffelernte mithelfen mussten. Und dann brauchten die Kinder nicht in die Schule. Nur schade, dass es das heute nicht mehr gibt.

Laura: Frau Allers ist zwar alt, aber nicht unmodern. Sie schreibt mit dem Computer ihre Gedichte und Bücher, pflegt aber auch die alten Bräuche. Sie hat viel Humor und Herzlichkeit. Frau Allers denkt immer nur an andere und nimmt sich selber nicht zu wichtig. Sie sagt aber auch ihre Meinung. Sie nimmt sich ihre Zeit abends und schreibt in aller Ruhe ihre Gedichte. Vor zwei bis drei Jahren hat sie ihr erstes Buch geschrieben.

 


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