Hanna Schröter-Paul

geb. 28.Juni 1924 in Bad Warnbrunn


Die Großeltern hatten einen Bus- und Taxibetrieb. Berlin-Prag war die Fahrtroute. Frühes Autofahren war ihr schon damals selbstverständlich. Eine Vorliebe für schnelles Fahren ist geblieben.
Die Eltern: 
Hanna wuchs in einem Beamtenhaushalt auf. Bücher und musische Interessen waren bei den Eltern selbstverständlich. Eine Ausbildung für diese Interessen lag bei den Eltern nicht vor.
1944  Der Ausbildungsverlauf war durch die Nachkriegszeit geprägt. Hanna begann mit einem einsemestrigen Studium in der Lehrerbildungsanstalt Frankfurt/Oder (1944) und wurde in Schleßwig-Holstein fortgesetzt.
1948  erhielt sie eine erste Stelle als Hilfslehrerin. Ihre Realschullehrerstelle trat sie als Lehrerin in Dassel/Solling an, in einer Grund-Haupt-und Realschule. An der Hauptschule wurde gerade das neunte Schuljahr eingeführt.
1966-1989  Es folgten die Jahre als Schulleiterin der Personn-Realschule-Göttingen und später dann Personn-Realschule-Weende. In diesen Jahren prägte sie ein immer größer werdendes Kollegium.Viele junge Frauen der '68er Generationen zogen ein. Sie brachte neue Unterichtsmethoden und Denkweisen mit. Es gab spannende Debatten durch das Aufeinanderstoßen der älteren und der jüngeren Lehrergeneration, da die mittlere Altersgruppe weitgehend fehlte. Aus einer reinen Mädchenschule wuchs eine Schule
 für Mädchen und Jungen. Es gelang Frau Schröter den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern viel Freiraum zu ermöglichen, was in seiner Vielfalt den Schülerinnen und Schülern zugute kam und einen guten Ton im Kollegium förderte. Noch heute sind Hilfsbereitschaft und soziales Engagement kennzeichnende Schwerpunkte, die auch vielen Schülern zugute gekommen sind. Viele Kolleginnen und Kollegen erinnern sich noch gerne an Kollegiumsausflüge mit Wandern, Gesang und Grillparty verbunden, auch vielleicht eine Gruppe, die sich imWalde verlaufen hatte und dann natürlich viel Spott einstecken mußte.

Zeiten des Kampfes um den Standort der Schule folgten. Krankheiten kamen. Aber Frau Schröter gab nicht auf und zog, als die Entscheidung für den neuen Schulstandort gefallen war, mit Schülern und Kollegium nach Weende. Hier mußten nun zwei Kollegien verschmelzen und eine neue Personn-Realschule-Weende bilden.

Von hier aus wurde Hanna Schröter im Alter von 65 Jahren mit einer großen und von Schülern und Lehrern liebevoll ausgestatteten Feier verabschiedet.

Frau Schröter hat noch heute viel Kontakt zu ehemaligen Schülerinnen und Schülern und zu Kolleginnen und Kollegen. Sie muss auch mit der Pensionierung nicht traurig sein, denn sie besitzt viele Interessengebiete, so z.B. das Schreiben.


 
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