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Unsere Ursonate

Ursonate

 

Die Ursonate

 Die Ursonate ist eins der bedeutungsvollsten Werke von Kurt Schwitters. Sie besteht aus einer Einleitung, vier Hauptteilen und dem Schluss, der aus dem rückwärtsgesprochenem Alphabet besteht. Die Einleitung wird angeführt von Konsonanten und Vokalen die zu den Wörtern "Fümms bö wö tää zää Uu" zusammen gefügt sind. Der erste Teil besteht hauptsächlich aus Steigerungen wie "bö fö böwö fümmsbö  böwörö u.s.w." Sonst begegnet man noch sehr häufig dem "R" das meist mit anderen Worten gekoppelt ist und laut betont wird.

Im zweiten Teil werden lange Vokale und zwischen durch kurze Konsonanten gesprochen. Der dritte Teil besteht fast nur aus lang und sehr langsam gesprochenen Wörtern wie ziiuu Lümpff Züüüka oder Rumpff. Der vierte Teil ist nur aus Zungenbrechern zusammen gesetzt wie z.B. Grimm glimm gnimm Bimbim und das acht mal sehr kräftig hintereinander gesprochen. Der Schluss , wird wie schon oben erwähnt (Das Alphabet) rückwärts gesprochen und unterschiedlich betont.

Die Ursonate ist ein lautmalerisches Element: Raoul Hausmann hat viele Jahre hindurch gegen die" Ursonate" poleminisiert. Weil Schwitters die phonetische Formel " Fmsbwtözäu pggiv-.. ? mü" umgeändert hat in "fümms bö wö tää zää Uu pögiff".  

Kurt Schwitters veröffentliche am 24 März 1932 die vollständige Ausführung der Ursonate. Zugleich sollten in diesem Modell die beiden Bereiche der Literatur und der Musik miteinander vereint und ineinander verschränkt werden., und zwar von der Seite der Literatur aus. Diese Vorstellung vertrat die Idee eines

übergreifenden Kunstwerks eben so wie die des Merzbaus.