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Das Skriptorium

 

Die Bücher wurden in aufwändiger Kleinstarbeit kopiert und von Miniaturenmalern verziert. Die Mönche, die ein Buch kopierten, brauchten für ein "normales" Buch zwischen drei und fünf Jahren. Die Arbeiten wurden im Skriptorium angefertigt. Die Bücher wurden entweder in der eigenen Bibliothek aufbewahrt oder zum Kopieren an andere Abteien ausgeliehen. Dadurch wurde die Bibliothek immer weiter ausgebaut.

Im Zisterzienserkloster Mariental in der Nähe von Helmstedt kann man die Rekonstruktion einer Schreibstube sehen. Hier sieht man u.a. Schreibpulte und Schreibwerkzeuge aus der damaligen Zeit.

Die folgende um 1500 im Skriptorium der Abtei Altenberg entstandene Handschrift enthält eine Sammlung von Antiphonen, das sind Rahmenverse, die beim Gottesdienst jeweils vor und nach den Psalmen gesungen wurden. Die Miniaturen auf dieser kunstvoll ausgestatteten Seite des Chorbuchs erzählen die Geschichte von der Geburt Jesus Christus:

Das Skriptorium

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