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Umweltmalbuch

Artikel in der Lingener Tagespost vom Freitag, 8. September 2000

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Ein Umweltmalbuch für Kinder in der Stadt Lingen

 

Auf spielerische Weise an Naturschutz heranführen

Lingen (to)

Butterbrotpapier, Kunststofftüten oder gar Alufolie als Verpackung für das Pausenbrot verursachen jede Menge Abfall. Kommen noch Trinkpäckchen oder Einwegflaschen hinzu, quellen die Abfallbehälter über. Die von Jahr zu Jahr wachsenden Müllmengen stellen die Abfallwirtschaft vor zum Teil unlösbare Probleme und belasten die Umwelt. Daher kommt der Müllvermeidung eine immer größere Bedeutung zu.

Um die Bevölkerung für dieses Problem zu sensibilisieren, muss man sehr früh ansetzen. Zu Beginn des neuen Schuljahres hat sich die Stadt Lingen daher etwas Besonderes einfallen lassen. Das Umweltamt hat die Markt und Media GmbH beauftragt, ein Umweltmalbuch herauszubringen, das an alle Erstklässler in den Grundschulen der Stadt Lingen verteilt wird.

Ziel der Aktion ist es, Kinder spielerisch zur Auseinandersetzung mit dem Thema umweltgerechtes Verhalten anzuregen", erklärt der Leiter des Umweltamtes, Hans-Josef Lis. Die fröhlichen Bilder in dem auf Umweltpapier gedruckten Heft zeigen konkrete Alltagssituationen - Schulpause, Einkauf von Getränken und Lebensmitteln, ein Kinderfest, Kompostierung von Gartenabfällen, Flohmarkt -, der jeweils dazugehörige gereimte Vierzeiler erläutert kurz die Situation und weist auf die Möglichkeiten der Müllvermeidung hin.

Stellvertretend für alle Grundschulen überreichte Bürgermeisterin Ursula Ramelow den I-Dötzen in der Castellschule das Malbuch. Als die Politikerin im Beisein von Hans-Josef Lis, Umweltberaterin Renate Meer und Schulleiter Reiner Stroink den Klassenraum betrat, wurden die Gäste mit einem fröhlichen Lied begrüßt. Diese Darbietung verdankten sie einer Gruppe älterer Schüler, die Patenschaft über die Erstklässler übernahmen.

Die Bürgermeisterin dankte den Kindern herzlich für diese nette Begrüßung und erklärte ihnen den Zweck ihres Besuches. Mit dem Geschenk möchte die Stadt den Schulneulingen eine kleine Freude bereiten und sie dazu anregen, die Umwelt zu schützen.

Es sei eine gelungene Idee, die Kinder mit einer kleinen Aufmerksamkeit auf das so wichtige Thema hinzuweisen, sagte Ursula Ramelow im Gespräch mit unserer Zeitung.  "Ich finde es sehr wichtig, dass diese Problematik immer wieder angesprochen wird und dass immer wieder neue Vermittlungsmöglichkeiten gesucht werden." Sie lobte die kindgerechte Ausführung des Malbuches. "Wir müssen die Sprache der Kinder benutzen, wenn wir sie erreichen wollen."

"Je öfter man das Thema anspricht und immer wieder darauf hinweist, umso stärker prägt es sich ein", ist auch Renate Meer überzeugt. Reiner Stroink begrüßte ebenfalls die Aktion, die neben dem pädagogischen Aspekt auch einen Werbeeffekt nicht nur für die Stadt, sondern auch für die Schulen habe. "Mit der Malbuchaktion wird deutlich gemacht, dass Schule nicht nur Pflicht bedeutet, sondern auch Spaß macht", betonte der Schulleiter.

 

Auch der Wochenreport berichtete über diese Aktion. Von ihm veröffentlichen wir hier das folgende Foto, das er uns freundlicherweise zur Verfügung stellte!

 

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Frau Ramelow überreicht an jeden Erstklässler ein Umweltmalheft!

 

 

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