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SAN - Projektbericht

War das schon alles? Ein Jahr „Schulen ans Netz“: Betrachtungen und Bewertungen

 

 

Zum Schuljahresbeginn 1998/99 erhielt unsere Schule im dritten Anlauf die Zusage zur Teilnahme an SAN e. V.

Die Idee zur Teilnahme stammte ausschließlich vom Projektleiter, zugleich auch Schulleiter.

Zum Zeitpunkt der Genehmigung existierte lediglich ein Rechner ( P II 350) im Büro des Schulleiters, allerdings schon mit einem Zugang zum Internet.

Der ‚Computerraum‘ war ehemals ein kleiner Kartenraum. Der Projektleiter hatte ihn mit einem geschenkten kleinen Netzwerk mit einem 486er DX33 Server sowie 15 Stück 486 SX 25 Workstation, allerdings ohne Festplatte und nicht multimediafähig, ausgestattet; installiert ist das  Betriebssystem Windows 3.1. 

Leider war als Folge eines Totalausfalls des Servers im Herbst 1999 das Netzwerk in der vorhandenen Form nicht wieder herstellbar, deshalb musste der Projektleiter ebenfalls wieder durch geschenkte und teilweise gebraucht angekaufte Teile die Rechner umbauen. Zur Zeit sind 10 Rechner einsatzbereit. Bedauerlicherweise läuft, obwohl mehr als wünschenswert, Windows 95 in der vorhandenen Konfiguration nicht.

Dank SAN e.V. erhielt die Schule einen multimediafähigen Rechner zu Beginn des Jahres 1999, den der Projektleiter im Computerraum mit den vorhandenen Rechnern vernetzte.

Große Schwierigkeiten bereiteten Kleinigkeiten im technischen Bereich, z. B. die Herstellung der Verbindung über den Freeaccount der Dt. Telekom (konnte erst nach ca. einem halben Jahr nach mehreren Technikerbesuchen und Telefonaten mit der Telekom an der Telefonanlage realisiert werden).

Erstaunlich und erfreulich ist, welch große Zahl an Schülerinnen und Schülern bereits privat entweder über eigene Computer oder über die ihrer Eltern Möglichkeiten des Zugangs in das Internet haben und diverse Seiten, z.B. „Wendy, Kinderkanal, ARD oder ZDF“ etc. kennen. 

Diesbezüglich ist gleichermaßen aber auch feststellbar, über welch hochwertige Ausstattungen viele Haushalte jetzt schon verfügen. So gesehen muss es nachdenklich stimmen, wenn Schulen mit ausgemusterten Rechnern aus der Wirtschaft bestückt werden sollen. Der Anschluss an die Welt und das "Fitmachen für die Zukunft", von dem die Politik gerne spricht, scheint bei solchen Bedingungen zumindest teilweise zweifelhaft.

Die gezielte Beschaffung von Informationen über das Internet ist auch bei Benutzung einschlägiger Suchmaschinen schwierig und problembeladen und für einen großen Teil der Kinder kaum zu leisten.

Als ärgerlich kann man die Flut von Mails bezeichnen, die – trotz eingestellter Einschränkungen – dennoch den Posteingang erreichen. Es bleibt kaum eine andere Möglichkeit als vor Benutzung mit Schülern die elektronische Post durchzusehen.

Nachdem die Struktur für unsere Homepage feststand, war das Erstellen eher eine Kleinigkeit. Es bleibt zu hoffen, dass die Besucherinnen und Besucher unserer Seiten sich daran erfreuen und hinreichend informieren können.

FAZIT: Sollten wir als Schule aus finanziellen oder sonstigen Gründen auf die jetzigen Möglichkeiten verzichten müssen, wäre das schon als gravierender Rückschritt zu bezeichnen. Es ließe sich vielleicht vergleichen mit jemandem, der zunächst die Vorzüge des elektrischen Lichtes kennen lernt, dem aber dann gesagt wird, mit Kerzen könne man auch auskommen.

Deshalb: Wir wollen weitermachen!!!

 

 

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