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...Lucas Mutter

 

 

 

Interview mit Lucas Mutter am 17.01.01

 

 

    Sie berichtete uns, dass ihr Sohn Lucas 1990 als 4. Kind zwei Monate zu früh geboren wurde. 

 

Weil es damals gerade es eine neue Kontrollmöglichkeit für Frühgeborene gab, brauchte Lucas nicht im Krankenhaus bleiben, sondern konnte nach wenigen Wochen mit nach Hause. Das Kind musste immer auf einer Matte mit Sensoren liegen, die auf Bewegung reagierten. Es gab ein Piepgeräusch, wenn der Säugling nicht mehr atmete. Er musste dann aus seinem Bett genommen und geschüttelt werden, damit er weiter Luft holte. 

Das Gerät war sehr teuer. Es kostete 3000,- DM. Wenn man es ausleihen wollte, musste man 500 – 600 DM bezahlen. Trotzdem war es viel billiger als ein Aufenthalt im Krankenhaus, deshalb kaufte es die Krankenkasse für Lucas.

 

Zur Geburt des 4. Kindes  kam der Bürgermeister persönlich und überreichte 100,00 DM als Geschenk der Stadt Lingen.

 

Wenn kleinere Kinder im Haushalt waren, bekam man in der Zeit, in der die Mutter im Krankenhaus war und in der ersten Zeit wieder zu Hause, eine Haushaltshilfe für 6 Stunden am Tag. Sie wurde von der Krankenkasse bezahlt.

 

Da die Wohnung bei der Geburt des 4. Kindes zu klein wurde,

baute die Familie ein neues Haus in Heuberge. Als die Familie dort einzog, war das Gebiet noch ziemlich frei, doch schon bald wohnten hier auch andere Familien mit mehreren Kindern. So hatte die Familie bald mit einer Nachbarfamilie gemeinsam einen riesengroßen Sandkasten.

 

Lucas Mutter freute sich über die Geburt ihres Kindes. Sie hatte aber kaum noch Zeit für sich selber, solange die Kinder so klein waren.

 

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