Über den Herstellungsprozess der Driest-Büste

 

 

Mit der Aufgabe, uns an dem Wettbewerb des Landes Nds. zu beteiligen, von Driest einen Lebensabriss zu erstellen wollten wir auch versuchen sein Konterfei abzubilden. Die Möglichkeit war nur gegeben durch unser Keramik-Studio.  Nach Idee und Vorgabe, es standen uns nur Fotos von Driest zur Verfügung, entstand das Vormodell in Aufbauton.

 

Nach mehrmaligem Vermessen und nachdem der Ton die richtige Homogenität aufwies, wurde feinmodelliert. Das Ergebnis war dem Original schon sehr nahe. Nun erfolgt der langsame und beobachtete Trocknungsprozess von ca. drei Wochen.

 

Bei ca. 950 Grad Celsius erfolgt der langsame Verfestigungsprozess des Tones. Das chemisch gebundene Wasser verflüchtigt vollständig. Aus dem plastischen Ton ist ein harter "Scherben" geworden.

 

Mit einer Bronzeglasur versehen auf einem Edelholzsockel als Büstenständer lässt sich das fertige Werk wohl ansehen. Unser Vorhaben ist gelungen!