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Seit den Osterferien arbeitet die 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums der Berufsbildenden Schulen Goslar -Am Stadtgarten- am Projekt „Literatur@tlas Niedersachsen". Die Schüler und Schülerinnen stellen den aus der Harzregion stammenden Literaten E.C. Heinrich Dannenberg vor. Auf seinen Spuren fand außerhalb der Unterrichtszeit eine Wanderung am Rehberger Graben statt.

An einem Mittwochnachmittag trafen wir, 20 Schüler der WG 99 A, uns mehr oder weniger motiviert auf einem Parkplatz oberhalb des Hauses Sonnenberg. Die Motivationshemmungen waren damit zu erklären, dass wir nicht wussten, was uns eigentlich erwarten würde.

Empfangen wurden wir von Dr. Klaus-Dieter Buschau, einem kleinen Mann mit sehr altertümlicher Kleidung; er sah zugegebenermaßen etwas merkwürdig aus.

Er führte uns mit kurzen Zitaten und für uns ungewöhnlicher Sprache in die Welt des vor 200 Jahren lebenden Dannenbergs ein. Von dort an begleitete er uns auf unserem Weg und wir waren durchaus positiv überrascht über diese Art der Führung.

Nach kurzem Fußmarsch trafen wir tatsächlich auch noch Herrn Dannenberg „persönlich". Nun erheiterten uns Dannenberg und Ey ( Dr. Buschau ) mit Textausschnitten und kleinen Anekdoten im Duett. Trotz ihres Aussehens und ihrer Aussprache übermittelten sie uns doch einiges über Dannenberg. Wie er schrieb ( z.B. der 7.Gesang ), was er mochte, wie er lebte und vieles mehr. Auch Dannenberg begleitete uns von da an.

Wir wanderten am Rehberger Graben entlang, filmten, fotografierten und hatten viel Spaß. Am Goetheplatz trafen wir auf Dorothea Schlözer ( natürlich auch nicht im Original ), die Deutschlands erste Philosophiedoktorin im Harz war. Die von ihr vorbereiteten Oberharzer Spezialitäten waren eine willkommene Stärkung für uns. Auch Goethe speiste schon an diesem Ort, wo er seltenes und kostbares Gestein ( Granit und Hornfels ) fand. Dieses Picknick war gleichzeitig das Ende unserer Wanderung. Wir verabschiedeten uns von Ey, Schlözer und Dannenberg und begaben uns auf den Rückweg zurück in unsere Zeit.

Im Großen und Ganzen brachte uns diese Exkursion dem Leben und der Zeit Dannenbergs um einiges näher. Der Großteil der Schüler war mit der Wanderung und ihrem Programm sehr zufrieden, auch die eher ungewöhnliche Unterrichtsform kam gut an.

So eine Verlegung des Unterrichts in die Natur ist auf jeden Fall empfehlenswert!