Über den Roman "Giftiges Gold"

Titelbild, Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Auch in diesem Roman gibt es eine Ich-Erzählerin, die 12-jährige Niamh. Sie wohnt mit ihren Eltern, zwei Brüdern und noch etwa 50 Nachbarn auf einer felsigen Insel westlich von Irland. Eines Tages kommen zwei Wissenschaftler, die in den Felsen herumklettern und geheimnisvolle Untersuchungen anstellen.
Nach Wochen erfahren die Inselbewohner, dass es auf ihrer Insel eine Goldader geben und dass eine mächtige Abbaugesellschaft die "Schürfrechte" erworben haben soll.   Die Felsen müssten gebrochen und mit hochgiftigem Zyanid ausgelaugt werden. Dabei würde die fischreiche Küste mit Zink und Cadmium verseucht und schwer geschädigt werden. 
Das wollen die Bewohner von Inishturk auf jeden Fall verhindern. Auch Niamh nimmt den Kampf auf...
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung,Februar 2000, Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung
Wie ernst das Problem ist, konnten wir alle im Februar in den Nachrichten und in den Zeitungsartikeln verfolgen. 
Im nordrumänischen Baia Mare wurde eine Umweltkatastrophe durch einen Deichbruch ausgelöst. Riesige Mengen zyanidhaltiges Wasser aus einem "Abwasser"-Teich verseuchten die Flüsse Theiß und Donau. Fische und andere Lebewesen erstickten qualvoll und mussten von den Fischern aus dem Wasser geholt werden.
Martin und Joshua haben in ihrem Physikheft viele Artikel gesammelt, allen gezeigt und gemeinsam wurde darüber diskutiert. 
Das oben gezeigte Buch bekam Martin zum Geburtstag; er und einige andere haben es inzwischen durchgelesen.