Gesina Lechte-Siemer wurde 1911 in Ramsloh (Saterland) als Tochter von Anna, geborene Fugel, und Schmiedemeister Nikolaus Siemer geboren. Ihre weiteren Geschwister heißen Heinrich, Frieda, Elisabeth, Wilhelmine, Anne und Agnes.

In Ramsloh besuchte sie zunächst die Grundschule, später ging sie in Friesoythe zur Höheren Töchterschule, die mit einer Realschule vergleichbar ist, und wo sie auch ihren Abschluss machte. Schon zu dieser Zeit widmete sie sich in ihrer Freizeit der Dichtkunst. Ihr Vater erkannte ihre Begabung und zeigte großen Stolz.

Jedoch setzte sie ihr Hobby nicht weiter fort, da sie mit ihrem Ehemann nach Dortmund zog und dort wohl keine Möglichkeit hatte, weiter zu schreiben. Ihr Mann war dort bei der Bahn beschäftigt, und sie war im Haushalt tätig. Nach der Pensionierung ihres Mannes kehrte sie mit diesem aber wieder in ihre Heimatregion zurück, und sie bauten sich in Friesoythe ein Haus.

Von nun hatte sie wieder mehr Zeit, sich der Lyrik zu widmen, und so begann sie, kurze Gedichte für Regionalzeitungen zu verfassen. Aus diesem Grund erreichte sie allerdings keinen sehr hohen Bekanntheitsgrad. 

Gesina Lechte-Siemer gilt als Heimatdichterin, da sie sich in ihren Gedichten ausschließlich mit dem Saterland befasst und dessen Natur beschreibt.

 Werke Gesina Lechte-Siemers

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