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Ein politisch Lied, ein garstig Lied!

So dachten die Dichter mit Goethen

Und glaubten, sie hätten genug getan,

Wenn sie könnten girren und flöten

Von Nachtigallen, von Lieb und Wein

Von blauen Bergesfernen,

Von Rosenduft und Lilienschein,

Von Sonne, Mond und Sternen.

Ein politisch Lied, ein garstig Lied!

So dachten die Dichter mit Goethen

Und glaubten, sie hätten genug getan,

Wenn sie könnten girren und flöten –

Doch anders dachte das Vaterland:

 

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Das will von der Dichterinnung

Für den verbrauchten Leiertand

Nur Mut und biedre Gesinnung.

Ich sang nach alter Sitt und Brauch

Von Mond und Sternen und Sonne,

Von Wein und Nachtigallen auch,

Von Liebeslust und Wonne.

Da rief mir zu das Vaterland:

Du sollst das alte lassen,

Den alten verbrauchten Leiertand,

Du sollst die Zeit erfassen!

Denn anders geworden ist die Welt,

Es leben andere Leute;

Was gestern noch stand, schon heute fällt,

Was gestern nicht galt, gilt heute.

Und wer nicht galt, gilt heute.

Und wer nicht die Kunst in unserer Zeit

Weiß gegen die Zeit zu richten,

Der werde nun endlich beizeiten gescheit

und lasse lieber das Dichten!