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Die Breslauer Jahre

Er wechselt 1823 nach Breslau. Das Gebäude der Augustiner Chorherren, wird Hoffmanns zukünftiger Arbeitsplatz. Er soll die Buchbestände aller aufgehobenen schlesischen Klöster ordnen, dies gefiel ihm nicht und Hoffmann begann sich ununterbrochen mit seinem Vorgesetzten zu streiten. Dies dauerte bis 1838 an. Diese Streitigkeiten schildert er ausführlich in " Mein Leben".

Noch in diesem Jahr vollendete er den ersten Band seiner "Horae Belgicae", von der er am Schluss 12 Bände verfasst hatte, welche 1830 zum ersten Mal erschienen.

Den ersten Band hatte er an die Universität Leiden geschickt. Dafür, in Anerkennung seiner niederländischen Forschungen, wurde ihm die Doktor- bzw. Ehrendoktor-Würde verliehen (1823).

Seine erste größere Reise unternahm Hoffmann 1827, er reiste vor allem zu den Bibliotheken in Wien und zu den großen österreichischen Klöstern und ihren Bibliotheken.

Im Herbst 1827 kehrt Hoffmann nach Breslau zurück (mit Abschriften altdeutscher Handschriften).

Er wollte durch den Nachweis von Entdeckungen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen seine Beförderung an der Universitätsbibliothek Breslau erreichen. Dieser Aufstieg war aus einigen Gründen nicht möglich, deshalb kam der Minister v. Altenstein auf die Idee, Hoffmann zum Professor der Breslauer Universität zu ernennen.

Im März 1830 wurde er zum Außerordentlichen Professor für deutsche Sprache und Literatur ernannt.

Im Juni 1830 war Hoffmanns erste Vorlesung über die Geschichte des Kirchenliedes vor Luther (gleichnamiges Buch: gehört zu den herausragenden Leistungen in Hoffmanns wissenschaftlichem Werk).

Einblick in Hoffmanns akademische Lehrtätigkeit gibt es in "Erinnerungen aus meinem Leben". 1835 hatte er sein Studium in Breslau begonnen.

1835 wurde Hoffmann zum ordentlichen Professor ernannt.

1836 war Hoffmann wieder auf Reisen zu den verschiedenen Bibliotheken

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