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Nun drängen sich wiederum kriegerische Ereignisse ins Blickfeld des Heranwachsenden. Im selben Jahr erlebt er den Durchmarsch französischer Truppen zum Feldzug gegen Rußland.

Es beginnt der Freiheitskrieg von 1813.

Hoffmann beginnt, erfasst von der Vaterlandbegeisterung und vom Hass gegen Napoleon, von Freiheit und Vaterland zu dichten.

1814 wechselt August Heinrich vom Pädagogium Helmstedt zum Katharineum Braunschweig, wo Fächer wie Latein und Griechisch im Vordergrund standen.

Auf Wunsch seiner Eltern begann Hoffmann mit dem Studium der Theologie in Göttingen. Dies bereitete ihm große Probleme, da er es bisher versäumt hatte das Hebräische zu erlernen, welches

dort sehr gefragt war.

Seine wirkliche Leidenschaft war die Poesie, also beschäftigte er sich viel lieber mit Philologie und deutscher Literaturgeschichte.

Aus diesem Grund entschloss sich Hoffmann zu einem Studienfachwechsel zur Philologie.

Die Vorlesungen an der Göttinger Universität waren aber nicht billig und so wurde sein Alltag mit jedem Tag härter.

Von seinen Eltern, die den Studienfachwechsel abgelehnt hatten, blieb die finanzielle Unterstützung nun aus. Hoffmanns finanzielle Lage verschlechterte sich so stark, dass er sogar hungern musste.

In den Semesterferien 1818 packte ihn die Reiselust, er wanderte nach Kassel. Dort begegnete er Jacob und Wilhelm Grimm, die ihn dazu brachten die vaterländischen Studien: deutsche Sprache, Literatur und Kulturgeschichte zu erlernen.

Hoffmann wurde zum Schüler der Brüder Grimm, mit denen ihn außerdem eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte.

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