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Im Jahr 1819 besuchte er eine katholische Kirche in Maastrich. Der Anblick der betenden Menschen erschreckte ihn, weil ihm diese Erscheinung so geisterhaft erschien. Von der emotionslosen Art der Gebete war Hoffmann enttäuscht. Dies führte zu seiner Ablehnung des "Kults".

Hoffmann war der Meinung, dass die Gläubigen der katholischen Kirche den Glauben nicht auslebten, sondern dass sie nur als Diener versuchten in den Himmel zu kommen ohne zu glauben.

In seinen Gedichten übte er Kritik an den Menschen und der Kirche, die sich auf das Jenseits und das Leben nach dem Tod konzentrierten. Sie sahen in ihrem Jenseitsglauben eine Fluchtmöglichkeit vor ihrem allgegenwärtigen Leben, dem Diesseits und den alltäglichen Problemen. Das wollte Hoffmann mit seinen Gedichten ändern. Er versucht sie zu ermutigen die Versuche durch ihren Glauben und ihre Frömmigkeit sich Gott anzugleichen. "Glaubten die Menschen an Gott doch weniger, mehr an sich selber, näher der Erde gewiss würde der Himmel dann sein." Damit meint er, dass durch eine Veränderung im Diesseits vielleicht eine Annäherung an das Himmelreich gelänge.