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Heine gibt zu, dass Hoffmanns Gedichte sogar ein bißchen gefährlich seien.

In "Unsere Marine" spottete Heine über die Bestrebungen zum Bau einer deutschen Kriegsflotte, die Schiffe trugen die Namen seiner Dichterkollegen.

[ Unsere Marine ]

Sowohl Heine als auch Hoffmann waren über die gescheiterte Revolution von 1848/49 sehr enttäuscht.

Nachdem Bettina von Armin, Hoffmann nach Weimar vermittelt hatte, veröffentlichte er dort zusammen mit dem Germanisten Oskar Schade im Auftrag des Großherzogs von Sachsen- Weimar die "Weimarschen Jahrbücher" .

Im Jahr 1844 wurde Heine wegen seiner scharfen politischen Angriffe gegen Preußen (z. B. "Weberlied") steckbrieflich verfolgt.

Als Hoffmann 1853 selbst vom Königreich Hannover ausgewiesen und steckbrieflich verfolgt wurde, begann er Sympathie für Heine zu entwickeln:

Hoffmann offenbarte einen Brief Heines an dessen befreundeten Journalisten Lehmann, in welchem er schrieb, er lebe sehr isoliert und habe keinen Kontakt zu irgendeinem Deutschen. Mit der Veröffentlichung des Briefes zeigt Hoffmann gegenüber Heine Gerechtigkeit. Sechzehn Jahre nach dessen Tot schreibt Hoffmann dennoch ein schockierendes Gedicht über Heine, welches allerdings nie veröffentlicht wurde.