Die Schule in der Osterstraße in Varel besuchte Ferdinand Hardekopf von 1883-1887. Die Ansichtskarte ist von 1899. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
(vermutlich) |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
In Varel gab es für die Jungen eine Knabenschule
in der Windallee. Dort steht heute das Rathaus. Die Mädchen besuchten
die Mädchenschule in der Schulstraße. Das ist unsere Schule
und sie heißt seit 1973 "Grundschule am Schlossplatz". Außerdem
gab es noch eine katholische Volksschule in der Seilerstraße.
Die Kinder, die eine höhere Schule besuchen wollten,
gingen zuerst zur Vorschule in der Osterstraße. Die Schule nannte
sich: Realprogymnasium, Landwirtschaftsschule, landwirtschaftliche Winterschule,
Vorschule in Varel a. d. Jade. Der Direktor hieß Dr. Armknecht. In
die Vorschulklasse III wurden die Kinder eingeschult, wenn sie bis zum
Mai des Jahres 6 Jahre alt wurden. Das Schuljahr fing immer Ostern an.
Die Vorschule dauerte 3 Jahre, dann begann der Realschulunterricht. Die
Schule in der Osterstraße wurde zu der Zeit auch noch von Landwirtschaftsschülern
besucht. Heute ist sie eine Grundschule.
Ferdinand Hardekopf war ein guter Schüler und oft
Klassenbester. Er besuchte mit 10 Jahren das Gymnasium in Oldenburg, weil
es in Varel noch kein Gymnasium gab. Das "Großherzogliche Gymnasium"
in Oldenburg ist heute das "Alte Gymnasium".
[Seitenanfang] [Inhaltsverzeichnis] [Tagebuch] [Anhang]