Herr Lehmann erzählte uns auch, dass Ferdinand Hardekopf
einen gestrickten Schal trug im Winter und im Sommer. So etwas nennt man
ein Markenzeichen. Oft ging Ferdinand Hardekopf in Cafés. Er las
Zeitung, rauchte, trank etwas, las seine Gedichte und unterhielt sich mit
anderen Dichtern, Malern und Schauspielern.
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Wir schrieben die Antworten auf, die Herr Lehmann uns
gab. Auf dem zweiten Foto hält Herr Lehmann gerade das Buch
"Gesammelte Dichtungen" hoch. Es erschien 1963 und enthält die 3 Bücher,
die Ferdinand Hardekopf veröffentlichte. Das Buch kann man im Buchhandel
nicht mehr kaufen. 1987 sollte auch eine Werkausgabe von Ferdinand Hardekopf
im Arche Verlag herausgegeben werden, aber sie wurde bisher noch nicht
gedruckt. Es ist sehr teuer, ein Buch zu drucken.
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Ferdinand Hardekopf veröffentlichte 3 Bücher.
Herr Lehmann zeigte sie uns im Original: Der Abend (1913), Lesestücke
(1916) und Privatgedichte (1921). Auf dem linken Foto sieht man zweimal
das Buch "Der Abend", auf dem rechten zweimal das Buch "Lesestücke".
Das Buch "Der Abend" hat 16 Seiten. Die Bücher erschienen in
verschiedenen Aufmachungen.
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Das Buch "Privatgedichte" sieht man auf dem linken Foto.
In einem anderen Antiquariat kaufte Herr Lehmann eine weitere Ausgabe des
Buches "Der Abend". Vorne im Buch war eine Widmung von Ferdinand Hardekopf.
Er schrieb sie damals an die Frau seines besten Freundes Hans Richter.
Man sieht die Widmung an Elisabeth Richter auf dem rechten Foto.
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Als Herr Lehmann das Buch zu Hause durchblätterte,
fiel ein Zettel heraus, auf dem ein Gedicht in Hardekopfs Handschrift stand.
Das Gedicht heißt "Splendeurs et misères des Dauphins". Man
sieht es auf dem linken Foto. Wir lasen uns das Gedicht durch. In dem Buch
"Gesammelte Dichtungen" heißt es "Splendeurs et misères des
courtisans", außerdem steht in dem veröffentlichten Gedicht
"Stengelglase" statt "Weissbierglase".
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Herr Lehmann erzählte uns auch, dass Ferdinand Hardekopf viel in der Zeitschrift "Die Aktion" geschrieben hat und zeigte uns einen Nachdruck. "Die Aktion" war eine Zeitschrift für Politik, Kunst und Kultur, die es wöchentlich gab. Sie kostete 20 Pf. Ferdinand Hardekopf schrieb in vielen Ausgaben. In der "Aktion" schrieb er auch oft unter dem Namen Stefan Wronski. Auf dem linken Foto sieht man gerade ein Porträt von Ferdinand Hardekopf, das Max Oppenheimer gezeichnet hat.
Ferdinand Hardekopf übersetzte über 30 Werke aus dem Französischen ins Deutsche. Herr Lehmann besitzt eine ganze Regalreihe mit Übersetzungen von Ferdinand Hardekopf. Auf dem rechten Foto zeigt er uns gerade das Buch "Die Falschmünzer" von André Gide, das auch von Ferdinand Hardekopf übersetzt wurde. André Gide erhielt 1947 den Nobelpreis für Literatur.
Unser Besuch bei Herrn Lehmann war sehr interessant. Es hat uns allen gut gefallen, die alten Bücher anzugucken. Herr Lehmann besitzt übrigens nicht nur Bücher von Ferdinand Hardekopf, sondern auch noch von vielen anderen Schriftstellern. Wenn man ein Buch nicht mehr im Buchhandel kaufen kann, bekommt man es in einem Antiquariat.